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[Gastbeitrag] Wissensarbeit aus der Wolke

Digitale Transformation

[Gastbeitrag] Wissensarbeit aus der Wolke

e-Business

Wer im Vertrieb arbeitet, muss schnell auf wichtige Daten zugreifen können. Cloud-Lösungen bieten diese Möglichkeit. Quelle: Sage

Wer im Vertrieb arbeitet, muss schnell auf wichtige Daten zugreifen können. Cloud-Lösungen bieten diese Möglichkeit. Quelle: Sage

In der immer mehr von Wissensarbeit geprägten Wirtschaft steigt die Bedeutung von IT-gestützter Kommunikation und Zusammenarbeit. Moderne IT-Arbeitsplätze können dies unterstützen. Diese werden vermehrt auch als Cloud-Service angeboten. Wie es um die Akzeptanz steht, hat PAC im Rahmen einer Studie (hier mehr über die Studie erfahren) untersucht.

Frank Niemann macht im Mittelstandsblog eine Bestandsaufnahme. Wo steht SaaS eigentlich? Quelle: p

Frank Niemann geht dem Thema Wissensarbeit aus der Wolke auf den Grund. Quelle: p

Während viele Prozesse in Unternehmen durch den Einsatz von Anwendungssoftware automatisiert wurden, ist die Nutzung von IT zur Steuerung der Zusammenarbeit von Personen noch nicht so weit ausgereift.Dazu zählt Software für das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten, Kommunikationsanwendungen wie Web- und Video Conferencing oder Telefonie sowie modernen Werkzeugen zur sozialen Vernetzung. Diese Funktionen sollen sowohl am Arbeitsplatz in der Firma, im Home-Office sowie vermehrt auch am mobilen Gerät zur Verfügung stehen.
Aus Sicht von PAC sollten diese Lösungen integraler Bestandteil von IT-gestützten Arbeitsumgebungen sein. Solche Arbeitsumgebungen werden mittlerweile auch als Service aus der Cloud angeboten.

Ob diese Cloud-Offerten auch bei Firmen in Deutschland auf Gegenliebe stoßen, war Gegenstand einer Studie (https://www.pac-online.com/arbeitsplaetze-der-wolke-cloud-basierte-kommunikation-und-zusammenarbeit-deutschen-unternehmen) unter kleinen mittleren und großen deutschen Unternehmen, die PAC im Herbst 2014 veröffentlicht hat (siehe „über die Studie“).

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Die Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen über das Cloud-Modell gewinnt immer mehr an Akzeptanz. 61 % der in der Studie befragten Unternehmen nutzen, planen oder diskutieren Cloud-Lösungen für IT-Arbeitsumgebungen der Mitarbeiter.
Für die Nutzung von IT-Arbeitsumgebungen aus der Cloud sprechen verschiedene Gründe. Höhere Flexibilität sowie ein besserer mobiler Zugriff ist für nahezu 90 Prozent der befragten Firmen ein entscheidender oder zumindest relevanter Grund.
Für fast ebenso viele (84 Prozent) sind geringere Administrationskosten ausschlaggebend. Niedrigere Kosten sehen 80 Prozent als Entscheidungsgrund für entsprechende Cloud-Services.

Sicherheitsbedenken sind – wie praktisch immer, wenn es um das Thema Cloud geht – die hauptsächlichen Hindernisse. Firmen fürchten, dass Unbefugte bzw. Geheimdienste Zugriff auf geschäftskritische Daten erlangen könnten. Sicherheit ist ein wichtiges Thema, und zwar sowohl in Bezug auf die Cloud, aber auch bei lokal genutzten Arbeitsplätzen. Wer also Cloud-Services aus Gründen der zu geringen Sicherheit ablehnt, sollte konsequenterweise auch prüfen, wie gut die vorhandene IT-Umgebung im eigenen Hause geschützt ist.

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Fazit

Nach Überzeugung von PAC gehören Werkzeuge für die Zusammenarbeit und Kommunikation zum modernen IT-Arbeitsplatz. Solche Umgebungen können mittelständischen Firmen helfen, ihre Produktivität bzw. die ihrer Mitarbeiter zu steigern.

Solche Arbeitsumgebung als Cloud-Service zu nutzen, ist aus Gründen der Verwaltungsaufwände, der Kosten sowie der Unterstützung von mobilen Geräten eine Option, die Unternehmen prüfen sollten.

Über die Studie Für die Studie „Arbeitsplätze in der Wolke?! Cloud-basierte Kommunikation und Zusammenarbeit in deutschen Unternehmen“ (https://www.pac-online.com/arbeitsplaetze-der-wolke-cloud-basierte-kommunikation-und-zusammenarbeit-deutschen-unternehmen) wurden über 200 IT-Entscheider in kleinen mittleren und großen deutschen Unternehmen befragt. Die Studie wurde im Multi-Client-Modell erstellt und von Swyx Solutions AG und Unify GmbH & Co. KG, Matrix42 AG, Mitel Deutschland GmbH, NFON AG, QSC AG und Telekom Deutschland GmbH sowie von Interactive Intelligence Germany GmbH unterstützt.

Von Frank Niemann (PAC-Analyst)