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[Infografik] Tschüss Schuhkarton: Immer mehr Kleinunternehmer wollen eine Online-Steuerberatung

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Lorna Syson

Online mit dem Steuerberater verbunden sein? Heute geht das. Quelle: Sage

Online mit dem Steuerberater verbunden sein? Heute geht das. Quelle: Sage

Shoppen, Urlaub buchen oder mit Kollegen aus Spanien per Webkonferenz arbeiten. Heute ist das selbstverständlich. Doch wie sieht es mit einem sensiblen Thema wie der Steuerberatung aus? Machen Unternehmer diese auch lieber im Web. Sage hat das Markforschungsinstitut Skopos im August 2014 beauftragt, Geschäftsführer und leitende Manager von 414 Kleinunternehmen, genau dazu zu befragen. Das Ergebnis: Schon fast jeder Zweite (42 Prozent) hat heute Interesse an einer Online-Steuerberatung. Diese und weitere Ergebnisse haben wir in einer Infografik aufbereitet.

„Den Schuhkarton zum Steuerberater tragen und drei Wochen auf Auswertungen warten, ist nicht mehr zeitgemäß. Wenn die Steuerberater in Zukunft ihre Kunden halten wollen, müssen sie mit der Zeit gehen und Online-Angebote schaffen“, sagt Marc Müller, Vorstand der ETL-Gruppe. Das zeigt auch ein weiteres Ergebnis: Jedes vierte Unternehmen (29 Prozent), das die Buchhaltung selbst macht, sagt, dass es schneller geht, als einen Steuerberater zu beauftragen.

Nachfrage nach Online-Lösungen steigt

Sage setzt seit Jahren konsequent darauf, kaufmännische Prozesse über Lösungen im Netz, abzubilden und verzeichnet eine steigende Nachfrage. Für Oliver Herzig, Leiter des Bereichs Kleine Unternehmen und Gründer bei Sage, ist daher keine große Überraschung, dass immer mehr Unternehmer auf Online-Lösungen umsteigen wollen: „Kundenmanagement, Personalmanagement und eben Buchhaltung erledigen viele unserer mittelständischen Kunden schon heute online. Wir beobachten ein rasantes Wachstum und eine steigende Nachfrage in diesem Bereich. Warum sollte also die Online Steuerberatung von diesem Trend ausgenommen sein?“

Online_SteuerberatungVon Jennifer Dreher