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Nonstop Kaffee trinken und im Dunkeln sitzen? Das macht ein Entwickler bei Sage wirklich

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Nonstop Kaffee trinken und im Dunkeln sitzen? Das macht ein Entwickler bei Sage wirklich

Was macht eine Entwicklerin eigentlich? Bettina Bartel hat es uns verraten. Quelle: privat

Was macht eine Entwicklerin eigentlich? Bettina Bartel hat es uns verraten. Quelle: privat

Zehntausende Kunden arbeiten täglich mit unseren kaufmännischen Software-Lösungen. Ob Buchhaltung, Personalmanagement oder Kontaktmanagement: Wir bieten zahlreiche Produkte an, die mittelständischen Unternehmen den Arbeitsalltag erleichtern. Und in diesen Produkten steckt viel Arbeit, verrichtet von Entwicklern. Doch wie sieht so ein Arbeitsalltag eigentlich aus? Bettina Bartel hat es uns verraten. Sie arbeitet zurzeit an einem neuen Produkt im HR-Bereich, aber auch an der Zeitwirtschaft, Personalmanagement.

Die gängigste Vorstellung vom Softwareentwickler, einem „Programmierer“, ist wohl die, dass er jeden Tag mit viereckigen Augen am Rechner sitzen und Zeile für Zeile Code einhackt, nicht nach links und rechts schaut, bis er das Problem gelöst hat. Der gemeine Software-Entwickler ist männlich, hat im Sommer wie Winter das gleiche T-Shirt an, grundsätzlich die dunklen Vorhänge zu oder sitzt sogar im Keller. Er trinkt mindestens fünf Tassen Kaffee pro Stunde und ernährt sich von Fastfood und Schokoriegel. Ok, das ist vielleicht ein bisschen viel des Stereotyps.

Ich habe mich bei Sage auf die Suche gemacht, nach eben diesen Entwicklern. Und das vorab: Im Keller habe ich sie nicht gefunden.

Jeden Tag warten neue Aufgaben

Den ganzen Tag nur Kaffee trinken? Dieses Klischee über Entwickler trifft nicht auf Bettina Bartel zu. Quelle: Pixelio.de/Lizzy-Tewordt

Den ganzen Tag nur Kaffee trinken? Dieses Klischee über Entwickler trifft nicht auf Bettina Bartel zu. Quelle: Pixelio.de/Lizzy-Tewordt

Auch was sie mir über den Tagesablauf geschildert haben, sieht dann doch anders aus, als die Vorstellung vieler. Im Gespräch mit Bettina Bartel durfte ich mehr über den Arbeitsalltag unserer Entwickler erfahren. Am Namen erkennt man es schon. Bettina widerspricht als Frau schon einmal dem Klischee des männlichen Entwicklers. Sie arbeitet seit über 15 Jahren bei Sage und entwickelt mit an der Personalwirtschaft. An jedem Tag im Büro warten andere Aufgaben auf sie.

„Es gibt eigentlich keinen typischen Arbeitsalltag“, sagt Bettina. Zwar ist der Ablauf immer gleich: Sie kommt ins Büro, macht Mittag und dann ist irgendwann wieder Feierabend. Aber was dazwischen passiert, hängt davon ab, was vom Vortag offen ist, wie der Arbeitsprozess organisiert ist und was überraschenderweise noch dazu kommt.

Wenn sie ab acht Uhr am Rechner sitzt, schreibt sie auch nicht zwingend Code. „Ich suche nach Ursachen und Lösungen für Probleme im Internet, frage Kollegen und teste das, was ich gerade programmiert habe, finde Bugs, also Fehler, und versuche sie zu fixen“, beschreibt Bettina grob ihre Aufgaben. Zu ihrem Job gehört es auch sich mit Kollegen auszutauschen. Entwickler sind also keine Einzelkämpfer, sondern Teamplayer. Jeden Tag gibt es daher ein Meeting, Daily genannt, bei dem Erfahrungen ausgetauscht und Aufgaben besprochen werden. „Manchmal wird dann aber doch alles über den Haufen geworfen, weil ein Kunde ein Problem mit seiner Software hat“, weiß Bettina. „Wir setzen uns dann mit Hochdruck dran, um es zu lösen. Zum Glück kommt das aber nicht so häufig vor“, sagt sie. Außerdem sei das Umplanen und erneute Priorisieren von Aufgaben das, was den Job für Bettina so spannend macht.

Stehen bleiben ist gefährlich

Katja Hildebrand hat Bettina Bartel zu ihrem Alltag bei Sage befragt. Quelle: privat

Katja Hildebrand hat sich auf die Suche nach Entwicklern bei Sage gemacht, um zu wissen, was sie wirklich den ganzen Tag tun. Quelle: privat

Zu den großen Herausforderungen zählen für sie außerdem neue Entwicklungswerkzeuge kennenzulernen, wie zum WPF – ein moderner Mechanismus für Windowsoberflächen. Lernen lässt sich nicht alles über externe Weiterbildungen. Vor allem wird auch intern unter Kollegen das Know-how ausgetauscht. Denn Neues gibt es in der Entwicklung ständig. Auf einem Wissenslevel stehenbleiben ist daher gefährlich. „Durch die Weiterentwicklung der Software habe ich die Herausforderung mich weiterzubilden, und daher ist die Arbeit auf Dauer nicht langweilig“, gesteht sie.

Von Katja Hildebrandt

Katja Hildebrand ist Teamleiterin Customer Support HCM. Sie arbeitet schon seit 15 Jahren bei Sage.