Die Räder digital laufen lassen: Wie Business Intelligence die Produktion voranbringt

Vor · 2 Minuten zu lesen

Herstellungsbetriebe sehen sich mehreren großen Herausforderungen gegenüber: Kostendruck und Preiswettbewerb. Daraus resultiert das Erfordernis, Maschinen und Anlagen mit immer schnelleren Durchlaufzeiten auszulasten. Ansprüche im Hinblick auf Kundenzufriedenheit müssen gleichzeitig abgedeckt werden und wechselnde Nachfragesituationen gerecht werden. Dabei gilt: Besondere Problemstellungen bedürfen besonderer Lösungen, die allerdings auch möglichst einfach und effizient umzusetzen sind. Wie in immer mehr Bereichen greift auch BI in der Produktion als eine entlastende Informationstechnologie im Unternehmen ein.

BI in der Produktion: Informationsflüsse gezielt bündeln

Wie genau kann so etwas funktionieren? Die Antwort: In der modernen Produktion fallen Daten an, die sich gezielt analysieren lassen, um beispielsweise den Materialfluss zu optimieren. Also Teilemengen bzw. Werkstoffvolumen bestmöglich zur Verfügung zu haben. Auf diese Weise wird ein erheblicher Beitrag zur Kosteneinsparung geleistet, ebenso wie durch Kennzahlen aus der Personalzeiterfassung, was Rückschlüsse auf die individuelle Mitarbeiterproduktivität zulässt. Energie-Aufwand, Ausschuss-Mengen und Parameter aus der Qualitätssicherung können weitere relevante Größenordnungen sein. Somit sind Daten aus unterschiedlichen Quellen für Prozess-Analysen zusammen zu führen. Aktuelle Anpassungen ergeben sich obendrein aus dem Eingang von Fertigungsaufträgen mit oft zeitlicher Schwankungsbreite.

Optimierte Herstellungsprozesse

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Was den Unterschied ausmacht

Werden komplexe Vorgänge diverser Schnittstellen auf herkömmliche Art geregelt, ist es ein eher mühsames Zusammentragen von Daten, die unterschiedlich abgelegt sind und nicht immer auf Knopfdruck zur Verfügung stehen. Hierdurch können insbesondere die im Unternehmenswettbewerb oft so wertvollen Verkürzungen von Durchlaufzeiten und Lagereinsparungen nicht  in vollem Umfang gewährleistet werden. BI in der Produktion bietet genau hier den entscheidenden Hebel zur Optimierung. Es schafft so die elementare Voraussetzung für eine verbesserte Maschinenauslastung und stärkere Produktivität eingesetzter Arbeitskräfte. Entlastung bieten unter anderem Alarmfunktionen – präzise in Aktion tretend, wenn sich Prozess-Unregelmäßigkeiten abzeichnen wie etwa das Unterschreiten des Prognosebedarfs an Material. Schwachstellen im Produktionsprozess sind so frühzeitig identifizierbar, und Ausfällen kann rechtzeitig vorgebeugt werden.

Intelligentes Nutzenpaket

Zusätzlich lassen sich Weichenstellungen zur gesteigerten Ablaufautomatisierung aus verbesserter Datenlage – wo machbar und wünschenswert – unterstützen. Und noch etwas: Gesetzgeberische Vorschriften und branchenspezifische Sicherheitsanforderungen erfordern ein zuverlässiges Monitoring, um Bußgeldern und Auflagen zu entgehen. Auch das bietet ein leistungsstarkes Programm zur Produktionssteuerung.

Im Zeitalter von Smartphone und Tablet sollen Kennzahlen von berechtigten Mitarbeitern natürlich über mobile Endgeräte abrufbar sein, und Führungskräfte wollen, wenn es darauf ankommt, auch mobil in Herstellungsprozesse eingreifen können. Bedienerfreundlichkeit ist hierbei groß zu schreiben, damit nicht lange zu überlegen ist, wie man sich zu einer Funktion durch klickt. All das sind wichtige Facetten, wie die Fertigung auf der Höhe der Zeit entwickelt wird.

Aus der Cloud: günstig und effizient

Gemäß einer Studie Ernst und Young treibt die mittelständische Wirtschaft einerseits Modernisierung durch Informationstechnologie voran. Andererseits hat knapp die Hälfte der mittelständischen Unternehmen noch Nachholbedarf, da sie – wie es heißt – „ihre Produktion noch nicht digital steuert“. Dies könne zum Wettbewerbsnachteil werden. Um mit großen Unternehmen mithalten zu können würden sich unter anderem jedoch Cloud-Lösungen anbieten, die Abhilfe schaffen können. Tatsächlich werden moderne Cloud-Optionen im Mittelstand immer beliebter. Die Gründe sind vielfältig: Argumente wie Benutzerfreundlichkeit und leichte Installation entwickelter Produkte sprechen für sich. Natürlich aber auch, dass erforderliche Budgets bei Anbietern moderat und Sicherheitsstandards in der Cloud inzwischen weit entwickelt sind. Auf diese Weise wird mittelständischen Unternehmen ganz unterschiedlicher Größenordnung bereits ein Hauch von Industrie 4.0 möglich, und der Anschluss an den Wettbewerb ist in puncto Digitalisierung  auf der sicheren Seite.

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