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Fünf Wahrheiten über die Zukunft des Handels

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Fünf Wahrheiten über die Zukunft des Handels

Quelle: Sage

Wie entwickelt sich der Handel? Experte José Martinez-Benavente geht dieser Frage auf den Grund. Quelle: Sage

Händler müssen sich auf verändertes Kundenverhalten einstellen: Shoppen soll ein reibungsloses, schnelles und emotionales Erlebnis sein. Hier sind fünf spannende Wahrheiten über die Shopping-Welten von morgen, die Next in Commerce aufgedeckt hat. Business Development Manager José Martinez-Benavente weiß, worauf es künftig ankommt und welche Trends Händler nicht verpassen sollten.

 

 

1. Die Grenzen zwischen Online- und Offline-Shopping verschwinden

Kunden möchten einkaufen, und das möglichst reibungslos – sei es im Ladengeschäft, im Internet oder über das Tablet. Deshalb müssen Händler ihre Vertriebskanäle verknüpfen und Omnichannel-Anbieter werden. Um ein einheitliches Shopping-Erlebnis über alle Kanäle zu bieten, sollten sich Produktinformationen und Beratungsleistungen im Web und am stationären Point of Sale perfekt ergänzen. Ideal ist es, Kunden vom Web ins Ladengeschäft zu lotsen und dort die online begonnene Beratung fortzusetzen. Zugleich werden Displays, Preisvergleichsmöglichkeiten und Apps im stationären Handel Einzug halten.

2. Smartphones und Tablets werden zu intelligenten Shopping-Agenten

Mobile Devices entwickeln sich zu unverzichtbaren Einkaufsberatern: Virtuell wie vor Ort lassen sich Preise vergleichen, ein unendlich großes Sortiment durchstöbern oder Rabatte erzielen. Die Logik dahinter ist einfach: Wer die Besucher mit eigenen mobilen Web-Inhalten versorgt, senkt das Risiko, die Kundschaft an Online-Pure-Player oder Wettbewerber in der Umgebung zu verlieren.

Quelle: Sage

Welche Bluse passt zu mir? Das Smartphone wird zum Shopping-Berater. Quelle: Sage

3. Komplizierte und abgebrochene Bezahlvorgänge sind bald kein Problem mehr

Kunden brechen ihren Einkauf häufig ab, weil zu wenige oder nicht die richtigen Bezahloptionen vorhanden sind. Effiziente Lösungen für Kaufabschlüsse und Bezahlvorgänge sind daher ein Muss für jeden erfolgreichen Händler. Next in Commerce hat Innovationen zum Thema „Zur Kasse & bezahlen“ recherchiert, die aus der Perspektive der Kunden mit dem Fokus auf Nutzerfreundlichkeit konzeptioniert wurden. Viele Anbieter machen das Bezahlen schon heute einfacher und schneller. Bei diesen Lösungen genügt eine einzige Anmeldung, um eine Vielzahl an Zahlungsoptionen zu nutzen.

4. Kunden steigen künftig über Bilder in Kaufprozesse ein

Bilder inspirieren Käufer und wecken neue Wünsche. Schnappschüsse aus Smartphones werden immer öfter zum Einstiegspunkt für einen Kaufprozess. Intelligente Bilderkennungssoftware hilft dabei und führt zum Beispiel zu den Onlineshops, die ein im Foto gezeigtes Produkt verkaufen. Ergebnis ist eine neue Form des bildbasierten digitalen Handels: Visual Commerce.

Auch eine Auswirkung des wachsenden Online-Handels: Paketdienste haben immer mehr zu tun. Quelle: Pixelio.de/Rainer Sturm

Auch eine Auswirkung des wachsenden Online-Handels: Paketdienste haben immer mehr zu tun. Quelle: Pixelio.de/Rainer Sturm

5. Waren kommen immer schneller und sicherer zu den Kunden

Um auf neue Kundenbedürfnisse einzugehen, revolutioniert der Handel auch seine Logistik. Next in Commerce präsentiert hier Funkchips, die das Mitverfolgen von Warensendungen in Echtzeit erlauben. Die schnellsten Anbieter sind fähig, online bestellte Waren innerhalb von Minuten auszuliefern. Taxis, Kuriere per Rad und zu Fuß sowie künftig auch Drohnen helfen dabei, die Logistik zu beschleunigen.

Über das Projekt Next in Commerce

Welche Trends verändern den Handel? Das Projekt Next in Commerce stellt die zehn wichtigsten Themen für 2014 vor und illustriert diese mit Innovationen aus aller Welt.

Von José Martinez-Benavente