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Best Practice: Mehr Zeit für den Kunden im Technischen Großhandel

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Großhaendler

Stark diversifizierte Sortimente mit immer mehr Artikeln und Varianten machen allein die Lagerverwaltung im technischen Großhandel sehr komplex. Gleichzeitig drückt der globale Wettbewerb auf die Preise. Die Kunden fordern einen raschen Service und technische Funktionen wie die RFID-Technologie werden fast schon Pflicht. Mit dieser dynamischen Entwicklung hängt der Erfolg im technischen Großhandel immer stärker von seiner Flexibilität und Schnelligkeit ab – und das über Grenzen hinweg.

ERP-System unterstützt die Geschäftsstrategie

Nun ist nicht jeder technische Großhandel international tätig. Die Geschäftsstrategien können recht unterschiedlich aussehen: Allein eine Wachstumsstrategie kann viele Stoßrichtungen haben: Man kann Unternehmen mit komplementärem Know-how oder Standorten zukaufen oder organisch wachsen – durch den Ausbau von Bestandskunden, durch neue Kunden in nationalen oder internationalen Märkten. Letzteres erfordert nicht selten die Gründung neuer Niederlassungen, wenn man sie nicht zugekauft hat.

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Ein ERP-System sollte die individuelle Strategie unterstützen und gleichzeitig so flexibel sein, Änderungen abbilden zu können. Ein Beispiel hierfür liefert die Industrie- und Gewerbegroßhandel GmbH (IuG Fachgroßhandel) aus Chemnitz, die vorrangig gewerblichen Kunden Beschläge, Sicherheitstechnik, Werkzeuge etc. bietet. Bei weit über 40.000 Artikel im Onlineshop, einem Ladengeschäft mit eigenem Lager und über 20 Beschäftigten fallen sehr viele Aufgaben an.  Vor allem die Prozesse im Online-Shop mit Rechnungs- und Lagermanagement mussten wir automatisieren, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Ein ERP-System automatisiert die angesprochenen Geschäftsprozesse. Dabei ist die IuG an den Onlineshop des Branchenverbands NORDWEST direkt angebunden. Er stellt den gesamte Artikelstamm bereit, erscheint aber im Design der IuG. Bei durchgängigen, automatisierten Prozessen werden Daten zu Artikeln, Preisen und Bestellungen automatisch ausgetauscht: Vom Shop gelangen alle Lieferscheine und Rechnungen automatisch in das ERP-System von IuG, was viel Zeit spart – von der Bestellung bis zur Lieferung verlaufen die Prozesse automatisiert.

Klar ist: Der Softwareeinsatz muss mit der Unternehmensstrategie konform gehen. Eine genaue Analyse und Festlegung der langfristigen Geschäftsziele sind unabdingbar, um die Investition auch für die Zukunft abzusichern.

Unternehmensziele im technischen Großhandel unterstützen

Am Beispiel von IuG sieht man, dass hier das Unternehmensziel „Effizienz“ unterstützt wird. Im Fachjargon nennt man solche Ziele funktional-operativ. Prozesse werden gestrafft und standardisiert. Daten sind übergreifend verfügbar und stehen für Auswertungen bereit. Diese Ziele sollte immer mit der Unternehmensstrategie harmonieren.

Weitere Unternehmensziele sind Kostensenkung, Nachhaltigkeit steigern, neue Vertriebswege oder Regulierungen mit wenig Aufwand einhalten. Zur Erreichung all dieser Ziele kann ein ERP-System beitragen.

Allein durch eine zentrale Datenbank schafft es eine enorme Effizienz. Bei der oben erwähnten IuG  laufen alle Daten eines Kaufvorgangs automatisiert im System ab – und das auch mit Anbindung eines externen Webshops. Das System bestätigt dem Kunden seine Bestellung, Kosten und Lieferzeiten. Es vermittelt die Bestellung ans Lager, sendet Lieferscheine und später Rechnungen. Nur bei Ausnahmen muss noch ein Mensch eingreifen.

Neben den Webshops kann ein ERP-System auch eine mobile Lagerlogistik und automatisierte Prozesse im Einkauf und Verkauf unterstützen. Lieferanten können angebunden werden. In jedem Fall liegen aktuelle Daten zentral und transparent vor, wodurch sich das Geschäft verlässlicher steuern lässt.

Fazit: Mit einem ERP-System für die Zukunft gewappnet

Eine moderne ERP-Software aus der Cloud passt sich einer neuen Geschäftsstrategie an. Der technische Großhandel ist dadurch auch für neues Wachstum, Großaufträge und neue Märkte gewappnet. Eine Lösung sollte mehrere Sprachen bewältigen, diverse Währungen und lokale Gesetze erfüllen können. Damit kommt zur gesteigerten Effizienz eine große Zukunftsfähigkeit dazu. In jedem Fall erhält man eine kaufmännische Software für die Buchhaltung, eine für die Warenwirtschaft und eine Produktionssoftware ohne jegliche Schnittstellen – in einem „Paket“. Damit schafft eine ERP-Lösung neben Effizienz auch mehr Qualität und sorgt für eine bessere Termintreue. Selbst schwierige Zeiten sollte man damit gut überstehen.

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