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Mittelständler im Kampf um die Talente

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Mittelständler im Kampf um die Talente

Die Personaler im Mittelstand stehen vor der Herausforderung, Talente für sich zu gewinnen und an sich zu binden. Quelle: Sage. Quelle: Sage

Die Personaler im Mittelstand stehen vor der Herausforderung, Talente für sich zu gewinnen und an sich zu binden. Quelle: Sage. Quelle: Sage

Eine Kundenumfrage von Sage (www.sage.de/hr) zeigt, dass der Kampf um die besten Talente, noch nicht ausgefochten ist. Am meisten Sorgen bereitet mittelständischen Unternehmen, wie sie Fachkräfte gewinnen und binden können. Um dies zu erreichen, gibt es vielfältige Möglichkeiten für Personalverantwortliche: Von einer langfristigen Strategie, sich als attraktiver Arbeitgeber schon früh zu platzieren, bis hin zu einer passenden Software, die ihnen hilft, den Bewerbungsprozess schnell und souverän zu meistern.

Offene Stellen zu besetzen bleibt eine Herausforderung

Neue Stellen zu besetzen ist die größte Herausforderung der Personaler in mittelständischen Betrieben. Das gaben 42 Prozent der Befragten an. Und sie gehen das Problem an: 82 Prozent haben bereits Maßnahmen eingeleitet oder geplant. Bei kleinen Unternehmen bis 50 Mitarbeitern ist sich die Geschäftsführung besonders der Bedeutung dieser Herausforderung bewusst (64 % der Befragten). Weitere Themen, die Personaler beschäftigen, sind die Kultur in der Mitarbeiterführung (26 Prozent) und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (24 Prozent). Am wenigsten machten sich Personaler um die Förderung des Miteinanders der unterschiedlichen Generationen Gedanken (9 Prozent). Das Institut für Marktforschung GmbH in Leipzig führte im Auftrag der Sage Software GmbH die Umfrage im Sommer 2013 unter Sage Bestandskunden durch. Teilgenommen haben 817 Personalverantwortliche mittelständischer Unternehmen.

Grafik 1: Das sind die größten Herausforderungen der Mittelständler

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Grafik 2: So weit sind die Mittelständler den Herausforderungen zu begegnen

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Mittelständler können gut bei Bewerbern punkten – wenn Sie es wollen

Internet-Stellenbörsen und Unternehmenswebseiten sind die am häufigsten genutzten Kanäle zur Jobsuche. Personaler müssen daher die passenden Bewerber online ansprechen und abholen. Internet-Stellenbörsen und Unternehmenswebseiten sind die am häufigsten genutzten Kanäle zur Jobsuche. Personaler müssen daher die passenden Bewerber online ansprechen und abholen. Quelle: Sage

Internet-Stellenbörsen und Unternehmenswebseiten sind die am häufigsten genutzten Kanäle zur Jobsuche. Personaler müssen daher die passenden Bewerber online ansprechen und abholen. Quelle: Sage

Der Fachkräftemangel ist und bleibt das Thema Nummer eins für die Personalabteilungen und kostet dem deutschen Mittelstand Milliarden, wie auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung Anfang Februar berichtete. Besonders kleine bis mittlere Unternehmen (KMU) hätten es bei der Neugewinnung von Mitarbeitern schwerer als Großunternehmen, die als attraktiven Arbeitgeber einen gewissen Ruf genießen.

Jedoch können sich Mittelständler mit der richtigen Strategie auch gegen große Unternehmen behaupten. Wichtig hierbei ist, ihre Vorteile gegenüber Großkonzernen gekonnt in den Mittelpunkt zu stellen. Punkten können sie z.B. durch ein besseres Arbeitsklima, was Berufseinsteigern immer noch am wichtigsten für die Berufswahl ist. Weitere Vorteile kleiner Unternehmen sind kurze Kommunikationswege und arbeitnehmerfreundliche, familiärere Arbeitsbedingungen.

Bewerber online ansprechen und abholen

Stellenanzeigen werden vor allem online geschaltet und gefunden – sei es über Portale wie Monster.de oder auf Social Media Kanälen wie Xing und Facebook. Eine aktuelle Studie der Uni Frankfurt, Uni Bamberg und von Monster.de unter Arbeitnehmern zeigt: Internet-Stellenbörsen sind mit 65,3 Prozent der am häufigsten genutzte Kanal bei der Jobsuche, gefolgt von Unternehmenswebseiten (37,2 Prozent). Ganze 70,3 Prozent aller offenen Stellen werden auf Internet-Stellenbörsen ausgeschrieben – ein Wert so hoch wie nie zuvor. Die Herausforderung der neuen Bewerberkultur für Personalverantwortliche: Alle Ausschreibungen in den verschiedenen Kanälen im Blick zu behalten. Software-Lösungen wie Recruiting-Tools, auch Talent-Management-Software genannt, können dabei Personalverantwortlichen helfen.

Talent-Management-Software macht Prozesse einfacher und schneller

 

Bewerber erwarten dasselbe, was von ihnen erwartet wird: Professionalität. Daher sollten Mittelständler bei eingehenden Bewerbungen schnell reagieren und zuverlässig antworten. Dies fällt kleinen Personalabteilungen oft schwer. Um die Bewerbungsflut gut zu managen, nutzen deshalb viele ein Recruiting- oder Talent-Management-Tool. Diese Lösungen helfen dabei – von der Ausschreibung bis zur Einstellung des passenden Bewerbers – alle Prozesse im Blick zu behalten: Somit können geeignete Kandidaten möglichst schnell zum Gespräch eingeladen werden. Bei der Auswahl einer passenden Software sollten Personaler unbedingt darauf achten, dass die Lösung mit den Online-Bewerbungsplattformen über fixe Schnittstellen kooperiert. Besondere Vorteile bieten hierbei zum Beispiel Online-Lösungen, die durch kontinuierliche Updates immer auf dem neuesten Stand sind und zusätzlich von allen mobilen Endgeräten – z.B. Handys oder Tablets – abgerufen werden können.

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