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Mittelstand goes digital: Wie werden Fördergelder in Anspruch genommen?

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Fördergelder für Digitalisierungsvorhaben: Digitalisierung ist auch für mittelständische Unternehmen (KMU) längst nicht mehr Kür, sondern Pflicht. Um sich im Wettbewerb nachhaltig behaupten zu können, müssen KMU die digitale Transformation ihrer Geschäftsprozesse aktiv vorantreiben. Dazu brauchen sie drei Dinge:

  • eine Digitalstrategie für das ganze Unternehmen,
  • innovative Technologien sowie
  • ausreichende zeitliche und finanzielle Ressourcen.

Vor allem Letzteres stellt für viele Mittelständler jedoch eine unüberwindbare Hürde dar. Deshalb sind Bund, Länder und auch die EU angetreten, innovationswilligen kleineren und mittleren Betrieben finanziell unter die Arme zu greifen. So helfen verschiedene nationale und internationale Förderprogramme speziell mittelständischen Unternehmen, ihre Digitalisierungsvorhaben umzusetzen – mit Geld und Know-how. Doch kommt diese Hilfe auch wirklich an? Die wichtigsten Fakten zum Status Quo der Digitalisierungsförderungen im Mittelstand haben wir Ihnen zusammengefasst und in der Infografik dargestellt:

Foerdergelder

Wofür nutzen KMU Fördergelder?

26 Prozent der KMU investieren in den Einsatz neuer digitaler Technologien. Die Mehrheit von ihnen erhofft sich dadurch, besser und effizienter zusammenzuarbeiten. Entsprechend viele Unternehmen haben Fördergelder beantragt, um ihre IT-Strukturen zu erneuern. Zudem wollen mehr als ein Drittel der KMU, die den Förderweg eingeschlagen haben, durch die Unterstützung spezifisches Know-how aufbauen. Darüber hinaus nutzen die Antragsteller die finanzielle Hilfe, um Workflows zu reorganisieren, neue Marketing- und Vertriebskonzepte zu entwickeln oder Produkte oder Dienstleistungen zu digitalisieren.

Was versprechen sich Mittelständler von der Digitalisierung?

Wenn kleine und mittelständische Betriebe Digitalisierungsprojekte anstoßen, wollen sie damit in erster Linie ihre Effizienz steigern – und zwar durch schlankere und automatisierte Prozesse sowie beschleunigte und kostenoptimierte Fertigungsschritte. Zudem erwarten sie sich durch eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit sowie die Erschließung neuer Märkte und Geschäftsmodelle positive Impulse für ihren Betrieb.

Wie hoch sind die Digitalisierungsausgaben im Vergleich zu anderen Investitionen?

Kleine und mittlere Betriebe haben rund 14 Mrd. Euro für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse ausgegeben. Mehr als doppelt so viel Geld (32 Mrd. Euro) ist in Innovationen geflossen. Den mit Abstand größten Teil mit 169 Mrd. Euro haben die KMU allerdings in Maschinen, Gebäude und Einrichtungen investiert.

Welche Branchen stehen der Digitalisierung am offensten gegenüber?

Knapp ein Drittel der Mittelständler, die bereits Digitalisierungsprojekte umgesetzt haben, sind wissensbasierte Dienstleistungsunternehmen wie IT- und Informationsdienstleister, Mediendienstleister oder Unternehmens-, Steuer- und Rechtsberatungen. Ähnlich weit fortgeschritten ist die Digitalisierung im verarbeitenden Gewerbe mit hohem Bedarf an Forschung und Entwicklung wie Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik oder Chemie. Dagegen haben sich erst 5 von 100 Bauunternehmen auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht.

Klein oder groß – welche Rolle spielt die Unternehmensgröße bei der Digitalisierung?

Insgesamt haben 26 Prozent der KMU das Thema Digitalisierung auf ihre Agenda genommen. Von den großen Mittelständlern haben bereits 45 Prozent Digitalisierungsprojekte abgeschlossen, von den kleinen Unternehmen sind es bisher nur 24 Prozent. Fördergelder von Bund, Ländern und der EU können Unternehmen dabei unterstützen, erfolgreiche Digitalisierungsprojekte zu starten.

Mehr Informationen zum Thema Fördergelder finden Sie in unserem Blog-Spezial.

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  • Wie lassen sich Hürden für Digitalisierungsprojekte abbauen
  • Welche Förderprogramme von Land, Bund und EU gibt es
  • Bewertungskriterien für den Förderzuschlag
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