Social Technology für HR: Mitarbeiter digital finden und halten

Vor · 3 Minuten zu lesen

Work:olution – von Evolution bis Revolution. Denken Sie die Arbeitswelt neu. Unter diesem Motto startet die Zukunft Personal am 19. September 2017 in ihre drei Messetage. Wie Name und Motto schon ankündigen, geht es hier um die Zukunft Ihrer Personalarbeit, Ihrer Mitarbeiter und letztendlich Ihres Unternehmens. Sehr viel wird sich auch hier um neue Technologien rund um die Digitalisierung drehen. Nicht nur im Hinblick auf die so genannten „Digital Natives“ sind auch Social Technologien ein wichtiges Thema. Ob nachwachsende Generation oder Best Ager – privat bewegen sich die meisten im Social Web ganz selbstverständlich. Wir zeigen Ihnen, wohin die Reise auch in der Arbeitswelt bereits begonnen hat.

Recruiting von Professionals

Jobsuche im digitalen Zeitalter geht so: Wer neue berufliche Herausforderungen ansteuert, durchforstet erst einmal gründlich das Internet. Ist ein spannendes Unternehmen gefunden, geht die Recherche des Jobsuchenden in die Tiefe. Wie präsentiert sich die Firma auf Facebook, Twitter, YouTube, Xing und LinkedIn? Was für Bewertungen erhält sie von Mitarbeitern beispielsweise auf Glassdoor? Für welche Werte steht das Unternehmen?

Für Sie als Recruiter bedeutet diese Herangehensweise vor allem eins: Ihre Firma braucht einen Social-Media-Auftritt, der up to date, informativ und ansprechend ist. Ihre Social Technology muss stimmen. Sonst haben Sie die Bewerber schon wieder verloren, bevor Sie sie überhaupt richtig ansprechen konnten. Mit attraktiver Social Technology im Rücken ist es möglich, interessante Kandidaten in den Sozialen Netzwerken zu kontaktieren und für das Unternehmen zu begeistern.

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Ideenpools und unternehmenseigene Chatrooms

Und nicht nur beim Anwerben neuer Kollegen ist Social Technology unverzichtbar. Auch im Umgang mit den aktuellen Mitarbeitern ist es essenziell. Für eine überwältigend große Mehrheit der Beschäftigten ist es nämlich beispielsweise enorm wichtig, sich digital mit den Kollegen zu vernetzen. Sie schätzen den freien Zugang zu Informationen und wollen eigene Ideen in ihre Arbeit einbringen. Digitale Ideenpools, firmeneigene soziale Netzwerke und Chatrooms sowie ehrliche Kommunikation via Intranet sind daher wesentliche Bausteine von Social Technology. Zudem zeigen sich die Unternehmenskultur und die Firmenwerte nicht zuletzt im Umgang der Firma mit den Sozialen Medien – ein wichtiges Merkmal vor allem für jüngere Arbeitnehmer aus den Generationen Y und Z.

Passendes Doppel gesucht: Kollege und Projekt

Ganz praktisch hilft Social Technology darüber hinaus im administrativen und operativen Bereich, etwa bei der Auswahl der richtigen Mitarbeiter für besondere Vorhaben. Eine Führungsposition soll neu besetzt werden? Ein Posten im Ausland wird frei? Die Performance muss gesteigert werden? Das ist die Stunde von „Workforce Visibility“ – also des „transparenten Mitarbeiterstamms“ – einem Teilbereich der Social Technology.

Fantastischer Talentpool, den es zu nutzen gilt

Dabei geht es um eine solide Datensammlung der Mitarbeiter. Gibt es Kollegen mit interkulturellen Kompetenzen? Welche Fremdsprachenkenntnisse, Erfahrungen und Qualifikationen sind vorhanden? Aus welchen Talenten schöpfen die Kollegen? Alle wichtigen Daten werden in digitalen Informationssystemen gesammelt und aufbereitet – im „Human Resource Information System“ (HRIS). Der große Vorteil der „Workforce Visibility“: Sobald für ein Projekt oder eine offene Position Mitarbeiter gesucht werden, spuckt das digitale Informationssystem die besten Übereinstimmungen aus.

Keiner passt? Dann werden Qualifizierungen vorgeschlagen

Falls es keine Mitarbeiter gibt, die den Anforderungen entsprechen, schlägt das System spezifische Weiterbildungen vor. Cloudbasierte Lernplattformen erlauben es den Mitarbeitern, ihre Kompetenzen schnell und unkompliziert zu erweitern. Interne Wiki-Plattformen mehren das Firmenwissen. Webinare und Online-Tutorials stehen jederzeit und für jeden Ort abrufbereit im Netz. Social Technology ermöglicht insgesamt ein sehr vorausschauendes und datengestütztes Personalmanagement.

Selbst verwalten

Übrigens: Einige Unternehmen sind inzwischen sogar dazu übergegangen, ihre Mitarbeiter im „Employee Self Service“ einen Teil der (nicht sensiblen) Personaldaten selbst verwalten zu lassen und so viele freiwillige Zusatzinformationen zu erhalten. Absolvierte E-Learnings fügen die Kollegen beispielsweise selbständig in ihre Portfolios ein – ganz im Sinn von Social Technology.

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