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Digitale Personal­arbeit stärkt kommunale Eigenbetriebe im Wett­bewerb um Bewerber

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Mann am PC

Der „War on Talents“ schien lange vor allem ein Problem der Konzerne zu sein. Doch im Wettbewerb um potentielle Bewerber stehen heute auch kommunale Eigenbetriebe. Ob Stadtwerke, Verkehrsbetriebe oder gemeinnützige Träger mit kommunalen Eigentümern: Der demografische Wandel und der Fachkräftemangel führen heute bereits zu Personalengpässen.

Diese Engpässe verschärfen sich noch, wie Statistiken und Studien zeigen. Die ManpowerGroup-Studie „Fachkräftemangel 2018“ wies unlängst darauf hin: In reifen Volkswirtschaften haben 45 Prozent der Arbeitgeber Probleme, geeignete Fachkräfte zu finden. In Deutschland sind es sogar 51 Prozent.

Gerade kommunale Eigenbetriebe, die handwerkliches und technisches Personal benötigen oder Fachkräfte aus Sozialberufen rekrutieren, sehen sich zunehmend in einem harten Wettbewerb. Um ihn zu bestehen und sich im Bewerbermarkt, aber auch bei der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung zu behaupten, hilft nur die Digitalisierung der Personalarbeit.

Die Lösung: Integriertes und nachhaltiges HR-Management

Vor allem die jungen Generationen erwarten heute einen Arbeitgeber, der ihnen Flexibilität und einen modernen Arbeitsplatz mit viel Gestaltungsspielraum bietet. Work-Life-Balance, mobile Endgeräte und digitale Prozesse sind für die 18- bis 39-Jährigen heute Mindestanforderungen an ihren Arbeitgeber. Darauf müssen die Personaler in Eigenbetrieben eingehen.

Sie müssen schon bei der Bewerberansprache signalisieren, dass sie ein modernes Personalmarketing, vorausschauende Personalplanung sowie eine zukunftsorientierte Personalentwicklung und Qualifizierung anbieten. Vor allem jüngere Kandidaten brauchen Karriereperspektiven und wünschen flache Hierarchien, um sich statt für einen attraktiven Wettbewerber aus der freien Wirtschaft doch für die Sicherheit des Eigenbetriebs zu entscheiden.

Personaler in kommunalen Eigenbetrieben müssen aber auch in die Mitarbeiterbindung investieren, um wechselwillige Mitarbeiter frühzeitig zu identifizieren. Ältere Mitarbeiter gerade in körperlich anstrengenden Tätigkeiten brauchen ein präventives Gesundheitsmanagement, um sie möglichst lange und bis zur Rente fit zu halten.

Mit den klassischen analogen Methoden ist integriertes und nachhaltiges HR-Management heute nicht mehr zu gestalten. Personaler kommunaler Eigenbetriebe brauchen Tools, die ihnen ihre analogen Strukturen nicht bieten. Für ein innovatives und nachhaltiges Personalwesen benötigen sie digitale HR-Software, die ihnen die Arbeit mit beispielsweise teilautomatisierten Prozessen erleichtert.

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Erfahren Sie, wie digitale Tools helfen, das volle Potenzial Ihrer Mitarbeiter freizusetzen bei der:

  • Bewerbersuche
  • Einarbeitung
  • Personalentwicklung
  • Mitarbeitermotivation

 

 

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Personalbeschaffung und strategisches Personalmanagement gibt es nur noch digital

Der Bewerbermarkt findet seit zwei Jahrzehnten bereits im Internet statt. Personaler kommunaler Eigenbetriebe verwalten ihr Bewerbermanagement aber teilweise noch auf Papier und teils bereits digital. Dies erschwert eine konsistente Aktenführung. Dabei brauchen sie durchgängig digitale Prozesse im Bewerbermanagement und müssen auch digitale Kommunikationswege anbieten, um junge Kandidaten zu erreichen. Denn diese nutzen häufig nur noch ein Smartphone. Auf diesen kleinen Endgeräten müssen dann auch das Arbeitgebermarketing und die Wirkung als attraktive Arbeitgebermarke funktionieren.

Vor allem in technischen und sozialen Berufen müssen kommunale Eigenbetriebe künftig auch Quereinsteiger erreichen und wechselwillige Kandidaten ansprechen. Und wenn diese aus modernen Unternehmen kommen, erwarten sie auch im Personalmanagement durchgängige digitale Prozesse. Es geht also auch um einen Kulturwandel in der Personalarbeit, die neben den technischen auch die soziokulturellen Aspekte der Digitalisierung und die Folgen für Ihre Mitarbeiterbindung berücksichtigen. Das ermöglicht kommunalen Eigenbetrieben, Mitarbeiter mit Wechselwillen durch Qualifizierung oder neue Perspektiven von einer Kündigung abzubringen.

Der Kulturwandel geht aber noch weiter. Neben einem modern ausgestatteten Arbeitsplatz und flexibler Arbeitsorganisation erwarten Mitarbeiter auch ein effektives Management aller Personalfragen. Ob Digitalisierung der Zeit- und Anwesenheitserfassung mit Zeitkonten, digitaler Personalabrechnung und Urlaubsplanung oder Self-Services für Mitarbeiter bei Bescheinigungen: Die jüngeren Generationen erwarten automatisierte Workflows. Solche Prozessgestaltung der HR-Arbeit erleichtert zudem auch den Personalern viel Arbeit. Sie können ihre Prozesse qualitativ verbessern und sich auch bei knappen Ressourcen als innovativer Arbeitgeber profilieren.

Effizienzverbesserung durch Automatisierung von Routineprozessen

Digitale und zukunftsorientierte Lösungen für die Personalarbeit sind der analogen „Zettelwirtschaft“ von früher überlegen. Sie bieten gerade kommunalen Eigenbetrieben die Chance, ihre Prozesse neu zu strukturieren, sich von Routinearbeiten zu entlasten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn angesichts des Fachkräftemangels wird die Bedeutung von Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung sowie -qualifizierung zunehmen. Dabei stärken die HR-Lösungen von Sage kommunale Eigenbetriebe im Wettbewerb um die wichtigen Köpfe von morgen.