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Digitali­sierung macht Pflege­branche attrak­tiver – auch für Bewerber

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Pflegerin im Seminar

Kommunen haben einen gesellschaftlichen Auftrag und orientieren sich am sogenannten Gemeinwohl. In das Aufgabengebiet fällt auch die Versorgung von kranken und älteren Menschen. Verbände wie die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz und der Paritätische Wohlfahrtsverband leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Allerdings ist dieser Beitrag zunehmend in Gefahr. Denn Pflegeberufe verlieren konstant an Attraktivität und es ist nicht leicht geeignete Bewerber zu finden. Um ihrem Versorgungsauftrag auch künftig gerecht zu werden, besteht bei der Personalsuche dringender Handlungsbedarf.

Ausgangssituation

Die Bevölkerung wird immer älter. Während sich die Großstädte über den Zuzug junger Menschen freuen, fehlen sie in den Randgebieten sowie in den Gemeinden und Kommunen. Bereits heute sind nach Angaben der Gewerkschaft ver.di allein in der Altenpflege 63.000 Stellen unbesetzt. Neben der hohen psychischen und physischen Belastung sind es vor allem Schichtdienste, unvergütete Überstunden und geringe Entlohnung, die den Pflegeberuf zunehmend unattraktiv für Bewerber machen.

Digitalisierung entlastet von administrativen Zeitfressern

Vor allem die zeitintensiven administrativen Aufgaben – von der Datenerfassung bis zur Dokumentationspflicht – binden wertvolle Ressourcen und führen bei den Mitarbeitern nicht selten zur Desillusionierung. Schließlich ist es die Arbeit am Menschen, das soziale Engagement, das den Reiz ihrer Tätigkeit ausmacht. Den Großteil ihrer Arbeitszeit verbringen die Pflegekräfte aber mit dem Erstellen von Berichten, der Suche nach relevanten Informationen oder dem Ausfüllen von Datenblättern.

Digitale Personalsoftware kann helfen, den administrativen Aufwand in der Pflege deutlich zu reduzieren. Das führt nicht nur zu einer deutlichen Entlastung der Mitarbeiter, sondern gibt ihnen auch wieder mehr Zeit für ihre eigentlichen Tätigkeiten: zu pflegen, zu helfen und zu unterstützen.

Perspektiven bieten

Dabei stehen keineswegs nur ältere Menschen im Fokus der Wohlfahrtsverbände. Auch Kinder und Jugendliche, Familien und Menschen mit Behinderungen gehören zur Zielgruppe. Zu deren Betreuung bedarf es Erzieher, Berater, Therapeuten und Fachkräfte im sozialen Dienst. Entsprechend breit gefächert sind die Aufgabengebiete und Entwicklungschancen. Mitarbeiter haben die Chance, sich kontinuierlich weiter zu qualifizieren, um neue Herausforderungen innerhalb ihres Verbands übernehmen zu können.

Ratgeber für die Pflegebranche: Personalwesen im Wandel

Erfahren Sie, wie digitale Tools helfen, das volle Potenzial Ihrer Mitarbeiter freizusetzen bei der:

  • Bewerbersuche
  • Einarbeitung
  • Personalentwicklung
  • Mitarbeitermotivation
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Transparenz schaffen

Flexible Arbeitszeiten, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eine hohe Arbeitsplatzsicherheit machen Stellen in der Pflege und bei Verbänden besonders attraktiv. Dies zu kommunizieren und transparent zu machen, damit potentielle Bewerber davon erfahren, gilt als eine der großen Herausforderungen auf der Suche nach neuem Personal.

Hinzu kommt die strategische Planung: Welche Fachkräfte sind bereits vorhanden? Über welche Fähigkeiten verfügen sie? Und welche Kompetenzen müssen extern zugekauft werden, um die steigende Zahl an Pflegebedürftigen auch künftig optimal betreuen zu können?

Ressortübergreifende strategische Personalplanung

Das Ziel der Pflegedienste und -heime muss es sein, ihre Bemühungen um Bewerber wie junge Auszubildende, externe Fachkräfte und ältere Beschäftigte in Form einer ressortübergreifenden, strategischen Personalplanung zusammenzuführen. So kann der  aktuelle und künftige Mitarbeiterbedarf abgeschätzt werden. Darauf aufbauend können Personalentwicklungsmaßnahmen, die die demografischen Entwicklungen berücksichtigen, abgeleitet werden.

Diese erschöpfen sich nicht nur darauf, Bewerber zu finden, sondern erstrecken sich auch auf konkrete Angebote zur Mitarbeiterbindung. Ob generationenübergreifende Weiterbildungskonzepte, individuelle Karrierepfade oder ein betriebliches Gesundheitsmanagement – im Sinne einer mitarbeiterfokussierten Personalverwaltung gilt es, für jeden Arbeitnehmer das jeweils passende Angebotspaket zu schnüren.

IT-gestütztes Wissen auf Knopfdruck

Die dafür erforderlichen Daten lassen sich mithilfe einer ganzheitlichen Personalsoftware auf Knopfdruck abrufen und bedarfsgerecht aufarbeiten. Ganz gleich, ob für einen Arbeitnehmer über dessen gesamten Mitarbeiterlebenszyklus oder für das gesamte Personal eines Ressorts – IT-gestützt finden sich alle verfügbaren Informationen zentral an einem Ort:

  • Personalsuche: Bewerberdaten werden automatisiert übernommen und gespeichert.
  • Personalentwicklung: Sie identifizieren Qualifikationsdefizite und schließen sie mit den passenden Schulungsmaßnahmen.
  • Mitarbeitergespräche: Sie definieren direkt in Ihrer Personalsoftware einen Gesprächsleitfaden, dokumentieren die getroffenen Zielvereinbarungen, überprüfen deren Umsetzung in Echtzeit und steuern den Feedback-Prozess zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten.
  • Personalkostenplanung: Welche finanziellen Mittel sind für Ihre Mitarbeiter erforderlich? Welche Kosten entstehen durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen? Wann drohen Unter- oder Überkapazitäten? IT-gestützt haben Sie nicht nur Ihre Ist-Situation im Blick, sondern Sie können verschiedene Planungsszenarien entwickeln und auswerten.