Beschreibung im Lexikon

Disposition

Disposition – Definition im wirtschaftlichen Bereich

In der Wirtschaft gibt es einige Begriffe, die einen mehrdeutigen Charakter haben. Zu diesen Begriffen zählt die Disposition. Abhängig davon, in welchem Zusammenhang der Begriff genannt wird, kann er unterschiedliche Bedeutungen haben.

Sehr häufig kommt die Disposition als Begriff im wirtschaftlichen oder im betriebswirtschaftlichen Bereich zum Einsatz. Hier steht sie für die Aufgabe, innerhalb des Unternehmens oder einer Organisation möglichst alle Mittel sowie Aufgaben zielführend zu verteilen. Mit dem geringstmöglichen Aufwand die größtmöglichen Erträge zu erzielen, ist die Basis für die Disposition. In einem Unternehmen sind alle Pfeile auf den Ertrag gerichtet. Die Optimierung der Prozesse innerhalb eines Unternehmens ist, je nach Größe der Firma, Aufgabe einer ganzen Abteilung. Daher finden sich in einigen Organisationen und Firmen entsprechende Abteilungen, die mit der Disposition beschäftigt sind. In der Wirtschaft steht der Begriff damit in erster Linie für die Entscheidung in Bezug auf Mittel und Aufgaben. Ein Disponent muss die bestehenden Aufgaben und Mittel den vorhandenen Ressourcen zuordnen und sicherstellen, dass diese aus- aber nicht überlastet sind. Ist Letzteres der Fall, ist eine Umverteilung notwendig. Zudem hat der Disponent die Aufgabe, darauf zu achten, alle Bereiche mit den für die Arbeit notwendigen Mitteln zu versorgen. Generell stehen die Zeit und Kostenersparnis dabei im Vordergrund. Immer häufiger wird in diesem Rahmen auf die Digitalisierung gesetzt.

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Die Disposition in der betrieblichen Organisation

In der Disposition gibt es noch die rein betriebliche Bedeutung des Begriffs. Hiermit können verschiedene Aufgaben in einem Betrieb gemeint sein. Klassisch ist die Disposition dem Lagerbereich zugeordnet. So muss ein Disponent sicherstellen können, aus dem Lager heraus interne Bereiche so versorgen zu können, dass die Produktion nicht ins Stocken gerät und die Logistik funktioniert. Gerade produzierende Betriebe sind auf eine sehr gute Disposition angewiesen. Bei der Kalkulation von Einnahmen und Ausgaben finden sich oft nur sehr geringe Zeitfenster, die eine Nachlässigkeit abfangen können. Kann ein Bereich jedoch aus dem Lager heraus nicht richtig versorgt werden, greift dies normalerweise auch auf andere Bereiche und deren reibungslosen Ablauf zurück. Für den Disponenten zeigt sich dann die Anforderung, die Problematik schnell zu korrigieren. Aus unternehmerischer Sicht ist die Disposition jedoch nicht ausschließlich im internen Bereich wichtig. Auch der Versand der Waren muss beispielsweise disponiert werden. Des Weiteren kommt die Disposition schon in der Projektplanung zum Einsatz. Bereits bei der theoretischen Planung von Projekten muss der Disponent die Möglichkeiten erkennen und die Ressourcen verteilen können, damit der Ablauf des Unternehmens nicht durchbrochen wird, durch die es zu Verlusten kommen könnte.

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