Wir spielen gerade

Wir spielen gerade

Flickenteppich adé: 6 Vorteile für integrierte Unternehmenslösungen

Zurück zur Suche

Sage Advice – Logo
Sage AdviceDer Blog für fundiertes Unternehmerwissen
AbonnierenAbonnieren
mobile

ERP-Systeme steuern die so genannten „Ressourcen“ im Unternehmen. Dazu zählen materielle Werte ebenso wie die Mitarbeiter, aber auch Dokumente und Zeitbudgets. Ziel ist es, den Flickenteppich an Einzelprozessen zentral zusammenzuführen und die entscheidungs-relevanten Daten stets im Griff zu haben. Dazu bedarf es in der Regel Schnittstellen zu anderen Business-Lösungen, wie dem CRM- oder dem PPS-System. Nur so stehen alle relevanten Informationen bereit, um Kapitalflüsse, IT-Systeme, Betriebsmittel und Co. systematisch zu planen, zu managen und auszuwerten. Integrierte Unternehmenslösungen liefern also einen ganzheitlichen Blick auf die verschiedenen Unternehmensressourcen. Das hat vielfältige Vorteile:

  1. Einheitlicher Datenzugriff

ERP-Systeme schaffen einen einheitlichen Datenzugang. Abteilungsübergreifend erhalten die Mitarbeiter Zugriff auf eine zentrale Informationsdrehscheibe. Werden beispielsweise Kundendaten benötigt, müssen sich die Mitarbeiter die erforderlichen Daten nicht mehr beim Marketing, im Vertrieb und im Inbound zusammensuchen – sondern sie finden die Ergebnisse aller relevanten Touchpoints mit nur wenigen Mausklicks direkt an ihrem Arbeitsplatz.

  1. Schnellere und transparentere Prozesse

Die Produktion stockt aufgrund fehlender Informationen aus dem Einkauf. Der Vertrieb wartet auf Daten aus der Warenwirtschaft. Und der Service klagt über fehlende Unterlagen aus der Entwicklungsabteilung. Kommt Ihnen das bekannt vor? Mit einem ERP-System hat das Warten ein Ende: Alle generierten Daten sind in ihrer jeweils aktuellsten Version abrufbar – unabhängig davon, in welchem Unternehmensbereich sie erhoben wurden. Das sorgt für transparente und damit schnellere Prozesse.

Ratgeber: Was muss eine ERP Software leisten?

ERP Software ist das zentrale Tool, mit dem Unternehmen ihre Geschäfte lenken.
Moderne ERP-Software muss sich flexibel an wirtschaftliche und technologische Neuerungen anpassen.

Unser Ratgeber zeigt, worauf Unternehmen beim Kauf eines ERP-Systems achten sollten

Ratgeber laden
  1. Daten sind in Echtzeit verfügbar

Durch intelligente Schnittstellen stehen alle Informationen immer sofort zur Verfügung. So weiß beispielsweise der Help Desk, dass ein Anrufer erst vor zwei Minuten mit dem Kollegen telefoniert hat – oder er sich sogar gleichzeitig online im Chat befindet. Doch auch andere Prozesse profitieren: Lieferungen lassen sich tracken, Produktionsabläufe in Echtzeit nachvollziehen und Planabweichungen dank Real-Time-Analytics sofort erkennen.

  1. Collaboration – effizientere Zusammenarbeit

Kennen Sie solche Situationen: Sie arbeiten an einer Präsentation. Als sie fertig sind, sehen Sie, dass Ihr Kollege zeitgleich Änderungen durchgeführt hat. Jetzt existieren mehrere Dokumente zu ein und demselben Thema. Sie zusammenzuführen kostet wertvolle Zeit. Oder: Sie werten eine Marketing-Kampagne aus, wissen aber nicht, dass es bereits neuere Daten gibt. Intransparente Prozesse, Dokumente auf lokalen Servern oder redundante Arbeiten binden wertvolle Ressourcen. Zudem verursachen sie Suchaufwände und erzeugen zusätzlichen Abstimmungsbedarf. Vor allem im Zusammenspiel mit Dokumenten- und Projektmanagement-Systemen fördern ERP-Lösungen die Collaboration im Unternehmen: Mehrere Mitarbeiter können gleichzeitig in einem Dokument arbeiten, Versionierungen machen Änderungen nachvollziehbar. Zugriffsrechte schützen dabei die oft sensiblen Unternehmensdaten.

  1. Bessere Datenqualität

Integrierte Unternehmenslösungen haben den Vorteil der Vernetzung. Daten müssen nur noch ein einziges Mal erfasst werden. Doppelte Datensätze entfallen dabei ebenso wie Übertragungsfehler. So lassen sich die einzelnen Positionen einer Rechnung mit Hilfe einer ERP-Lösung automatisiert befüllen. Sie werden dabei direkt aus dem System übernommen.

  1. Mehr Automatisierung, weniger Ressourcenaufwand

Und genau diese Art der Automatisierung erhöht nicht nur die Qualität, sondern wirkt auch effizienzsteigernd. Vor allem Routinetätigkeiten, die wertvolle Zeitressourcen binden, aber keinerlei Beitrag zur Wertschöpfung leisten, übernimmt die ERP-Lösung. Das macht die Prozesse einerseits deutlich schneller. Andererseits schafft es bei den Mitarbeitern Freiräume, die sie für ihr Kerngeschäft nutzen können.

Integrierte Unternehmenslösungen: Mehrwerte für das Unternehmen

Ein ERP-System spielt seine Mehrwerte folglich im gesamten Unternehmen aus: Die Prozesse werden abteilungsübergreifend schlanker und schneller. Das spart wertvolle Zeit und bares Geld. Zudem reduzieren sich manuelle Dateneingaben. Das trägt auch zur Fehlervermeidung und Qualitätssteigerung bei. Der Lebenszyklus jedes einzelnen Informationsbausteins ist dabei jederzeit nachvollziehbar – ein wichtiger Aspekt nicht nur für die Handlungsfähigkeit des Unternehmens, sondern auch im Hinblick auf die Anforderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung.