[Video] Nachgefragt: Was ist Cloud Computing?

Vor · 2 Minuten zu lesen

Marek Kraus Nachgefragt

Sage Experte Marek Kraus, Leiter des Online-Geschäfts für Gründer und Kleinunternehmer, erklärt im Interview, was sich hinter den Begriffen „Cloud“ und „Cloud Computing“ verbirgt. Bild: Sage

Heute bei unserer Blogserie „Nachgefragt“ erklären wir eine der vielleicht revolutionärsten Entwicklungen der Business-Welt: Die „Cloud“ oder besser bekannt als „Cloud Computing“. Von der Arbeit bis zum Alltag bestimmt sie mittlerweile unser Leben maßgeblich. Sage Experte Marek Kraus, Leiter des Onlinegeschäfts für Gründer und Kleinunternehmer, hilft uns weiter und erklärt die verschiedenen Formen der „Cloud“ und wo sie uns überall begegnet.

Die Wolke als Netzwerk

Die „Cloud“ – auf Deutsch „Wolke“ – ist ein metaphorischer Begriff. Ursprünglich stammt er aus der alten Windows-Zeit, als man externe Netzwerke und das Internet auf Powerpoint-Folien in Form von Wolken dargestellt hat. Im Grunde sprechen wir über Cloud Computing, wenn Daten, Rechenleistung und Anwendungsprozesse aus entfernten Rechenzentren über das Internet bezogen werden. Das kann in unterschiedlichen Ausprägungen passieren.

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Cloud ist nicht gleich Cloud – mal ganz, mal halb in der Wolke

Beispielsweise lagern manche Unternehmen ihre Server-Infrastruktur in eine Cloud aus und betreiben darauf ihre eigenen Anwendungen – bei Fachleuten „Infrastructure as a Service“ genannt. Oder sie lagern komplett alles bis zur Anwendungsebene aus – bei Fachleuten „Software as a Service“ genannt. Das könnte beispielsweise eine Buchhaltungslösung wie Sage One sein, die über den Browser oder mobile Endgeräte bedient wird, aber komplett in einem Rechenzentrum betrieben wird.

Cloud Wolke Fragezeichen

Cloud ist nicht gleich Cloud. Es gibt Hybridversionen, private und öffentliche Varianten. Bild: Sage.

Außerdem gibt es das Konzept einer sogenannten „Private Cloud“, bei der das Rechenzentrum von dem Unternehmen selbst betrieben wird. Und zu guter Letzt gibt es noch die „Public Cloud“, bei der man sich bei externen meist großen Anbietern wie Amazon, Microsoft oder Google bedient. Welcher Cloud-Ansatz der Beste für ein Unternehmen ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Es zeigt allerdings, wie vielfältig die Möglichkeiten heute sind.

Cloud-Dienste: Im Alltag allgegenwärtig

Im praktischen Leben hat die Cloud eher unbemerkt in jedem Bereich Einzug in unser

Facebook Video

Im Alltag nutzen wir Cloudlösungen wie Facebook oder Google Maps schon selbstverständlich ohne direkt darüber nachzudenken, dass es sich um eine Cloud-Lösung handelt. Bild: Facebook.

Leben gefunden. Die Apps auf unseren Smartphones sind nur noch kleine Helferlein, der Datenaustausch und die Rechenlogik passieren in der Cloud. Das fängt bei Google Maps und Facebook an und führt bis tief in viele Bereiche unseres Lebens: Sport-Apps, Car-Sharing, Musikdienste. So entstanden in den letzten Jahren riesige Plattformen wie Uber, AirBnB oder Spotifiy, die traditionelle Branchen wie Hotellerie, die Taxibranche oder die gesamte Musikindustrie komplett auf den Kopf gestellt haben.

Von Marek Kraus

Marek Kraus leitet das Onlinegeschäft für Gründer und Kleinunternehmer bei Sage.

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