Wir spielen gerade

Wir spielen gerade

Bessere Zahlungsmoral: Diese Online-Bezahlsysteme vereinfachen die Zahlung für die Kunden

Zurück zur Suche

Sage Advice – Logo
Sage AdviceDer Blog für fundiertes Unternehmerwissen
AbonnierenAbonnieren
Inhaber im Weinshop

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) haben verspätete Zahlungseingänge mitunter ernste Folgen. Dies kann beispielsweise zu Liquiditätsengpässe, Produktivitäts- und Wachstumseinbußen führen. Grund dafür ist nicht selten eine schlechte Zahlungsmoral. Sie äußert sich in mangelnder Verlässlichkeit beim Bezahlen fälliger Beträge. Bieten Unternehmen dem Kunden verschiedene Online-Bezahlsysteme an, kann dies helfen, die Zahlung für Kunden zu vereinfachen.

In deutschen Onlineshops stehen im Durchschnitt sieben Zahlmethoden zur Wahl. Trotzdem nutzt nur etwa jeder Zweite sein bevorzugtes Verfahren. Letztlich entscheidet also nicht die Anzahl, sondern die bestmögliche Passung zu Kundenpräferenzen. Angepasst an die Bedürfnisse der Zielgruppe können Online-Bezahlmethoden Kunden dazu animieren, einen Kauf tatsächlich abzuschließen. Für diese ist es sehr komfortabel, wenn verschiedene Bezahlmethoden zur freien Auswahl stehen – Vielfalt siegt. Gleichzeitig sollte die spezifische Payment-Lösung immer zur Größe des Unternehmens und zu seinem Businessmodell sowie zur Branche und zum Portfolio passen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen Bezahlmethoden vor, die die klassischen Wege wie Kreditkarte, Lastschrift und Rechnung ergänzen und damit Ihren Kunden die nötige Freiheit schenken.

Giropay – schnell und sicher

Mit dem von der deutschen Kreditwirtschaft entwickelten Giropay können Kunden ihre Onlinekäufe sicher und ohne Kreditkarte tätigen. Nutzer müssen allerdings Onlinebanking nutzen und ihr Girokonto für Giropay legitimieren. Über eine sichere Verbindung werden Kunden beim Einkauf zum Onlinebanking geleitet, wo sie die Zahlung mittels PIN/TAN-System abwickeln können. Die Bankdaten werden dabei nicht an den Onlinehändler übermittelt.

  • Garantie des Zahlungserhalts für den Händler
  • Geringes Ausfallrisiko
  • Schnelle Zahlung

Sofortüberweisung.de – sofortige Warenfreigabe

Sofortüberweisung.de ist ein Vorkasse-System, mit dem Nutzer von Onlinebanking online ohne separates Konto zahlen können. Händler erhalten ihr Geld nicht sofort, sondern dafür die Zahlungsbestätigung des Anbieters. Über eine sichere Datenverbindung tätigen Kunden den Kauf mittels Kontodaten und PIN. Der Händler gibt die Ware direkt frei.

  • Keine Kreditkarte nötig
  • Hohe Verbreitung in Deutschland
  • Direkte Warenfreigabe

Paydirekt – kein Drittanbieter benötigt

Paydirekt wurde von den deutschen Sparkassen und Raiffeisen-Volksbanken entwickelt. Die Anmeldung für das Bezahlsystem erfolgt über die Onlinebanking-Seite, wodurch sensible Daten geschützt bleiben. Beim Einkauf in Onlineshops loggen sich Kunden mit Benutzernamen und Passwort ein. Der Betrag wird vom Konto abgebucht. Der Händler erhält die Bestätigung Ihrer Zahlung sofort und kann die Bestellung ausführen.

  • Keine Kreditkarte nötig
  • Schnell und einfach
  • Kein Drittanbieter nötig

E-Book: Die Kunst bezahlt zu werden

Erfahren Sie in diesem E-Book, wie Sie mit wenigen Kniffen, Kunden mit schlechter Zahlungsmoral beikommen können, um schneller bezahlt zu werden:

  • Ermitteln Sie mit unserem Schnelltest zunächst, mit welcher Art von Kunden Sie es zu tun haben und
  • profitieren Sie von den wirkungsvollen Ratschläge interviewter Debitoren- und Vertriebsexperten
Jetzt E-Book kostenlos herunterladen

Paysafecard – zahlen mit Prepaid-System

Mit Paysafecard sind Onlinezahlungen ohne eigenes Konto oder eine Kreditkarte allein mit 16-stelliger PIN möglich. Jedoch ist der Erwerb einer Paysafecard nötig, die mit den Beträgen 10, 15, 20, 25, 30, 50 oder 100 Euro erworben werden kann. Nach der Bezahlung bleibt, wie bei einer Prepaid-Karte, ein Restguthaben, das weiterhin verwendet werden kann.

  • Anonyme Bezahlung
  • Prepaid-System
  • Keine Speicherung persönlicher Daten

Wirecard – die virtuelle Kreditkarte

Nutzer erhalten mit Wirecard eine virtuelle Prepaid-Karte. Mit der Karte können sie auch an andere Wirecard-Nutzer überweisen. Diese virtuelle Kreditkarte enthält Angaben wie Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfnummer und wird über das Girokonto beladen.

  • Transparent
  • Prepaid-System
  • Hohe Sicherheit

Paypal – der Riese unter den Bezahlsystemen

Kunden, die ein PayPal-Konto eröffnen, hinterlegen Bankverbindung oder Kreditkarte. Beim Kauf gelangen sie auf die PayPal-Bezahlseite. Nach Einloggen wird eine Überweisung des Anbieters auf das gewünschte Konto des Händlers ausgelöst. Der Betrag wird vom Girokonto des Kunden eingezogen.

Laut ECC-Payment-Studie 2018 zahlen 32 Prozent der Konsumenten ihren Onlinekauf aktuell am liebsten via PayPal. Das liegt damit auf Platz zwei nach dem Kauf auf Rechnung. Kunden verbinden den Anbieter mit Sicherheit, Einfachheit und Vertrauenswürdigkeit. Auch Sage hat diesen Trend erkannt und bietet PayPal als Zahlungsoption in der Sage 50cloud an.

  • Weltweit verbreitet
  • Sichere Datenübermittlung
  • Keine Bankdaten-Übermittlung an Onlinehändler

Fazit – machen Sie es Ihren Kunden leicht

Nicht jede Bezahlmethode ist für jeden von Interesse. Bieten Sie Ihren Kunden deshalb am besten mehrere vertrauenswürdige Dienste an, mit denen sie bezahlen können. Auf diese Weise animieren Sie Kunden zum Kaufabschluss und erleichtern sich die Rechnungsstellung wesentlich.

Schreiben Sie einen Kommentar