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Ethikplan Künstliche Intelligenz: Darauf müssen Unternehmen achten

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Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) wird Geschäftsprozesse und Kundeninteraktionen in naher Zukunft grundlegend verändern. Davon gehen inzwischen neun von zehn Managern aus. Kein Wunder: Wenn Mensch und Maschine gleichberechtigt Hand in Hand arbeiten, lassen sich Entscheidungen fundierter treffen, Prozesse effizienter steuern und Innovationen gezielter vorantreiben. Wichtig dabei ist, ethische Grundsätze im Auge zu behalten. Dafür bedarf es einem Ethikplan KI im Unternehmen.

Ethikplan KI: So bereiten Sie den anstehenden Paradigmenwechsel vor

Damit das funktioniert, will der anstehende Paradigmenwechsel jedoch gut vorbereitet sein. Es gilt, nicht nur Berührungsängste abzubauen, sondern auch rechtliche und ethische Fragen zu klären. Wir haben fünf Punkte zusammengestellt, die Geschäftsleitungen dabei beachten sollten.

  1. Machen Sie das Thema zur Chefsache. KI wird von der Personalentwicklung über das Marketing bis hin zur Produktion und Logistik zahlreiche Arbeitsprozesse revolutionieren. Umso wichtiger, dass Sie das Thema auf Ihre Agenda nehmen. Schließlich geht es dabei auch um die strategische Ausrichtung Ihres Unternehmens.
  2. Teilen Sie Ihre Visionen. Erklären Sie Mitarbeitern, Kunden und Partnern, was Sie sich vom KI-Einsatz in Ihrem Unternehmen versprechen. Machen Sie Maßnahmen und Meilensteine transparent. Das ist wichtig. Denn damit KI ihre volle Wirkung entfaltet, müssen alle an einem Strang ziehen. Umso wichtiger ist es, dass alle das gemeinsame Ziel kennen.
  3. Definieren Sie ethische Werte. Entwickeln Sie einen digitalen Ethikplan. Dieser sollte etablierte Unternehmenswerte berücksichtigen und die Aufgaben und Grenzen von KI-Anwendungen klar aufzeigen. Ein Ethikplan definiert Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten – und hilft, bestehende Gesetze und Grundrechte einzuhalten.
  4. Bauen Sie Vertrauen auf. Künstliche Intelligenz ist mit vielen Vorurteilen behaftet. Helfen Sie, diese zu entkräften. Bauen Sie Berührungsängste von Kunden, Partnern, Mitarbeitern ab. Etwa, indem sie externe Ethikexperten in die Entwicklung neuer KI-Systeme einbinden und Strategien entwickeln, um mögliche Risiken und Fehler schon in der Entwicklungsphase zu identifizieren.
  5. Behalten Sie die Kontrolle. Künstliche Intelligenz kann nur so gut sein, wie die Daten und Algorithmen, auf denen sie basiert. Umso wichtiger ist es, ihre Entscheidungen kontinuierlich im Blick zu halten. Benennen Sie dazu einen Verantwortlichen, der die KI-Systeme überwacht, Mängel frühzeitig beseitigt und Fehlentscheidungen umgehend korrigieren kann.

Mehr Informationen zu einem Ethikplan KI mit den ethischen Leitplanken beim Einsatz von Künstlicher bietet unser Leitfaden, der Ihnen kostenlos zur Verfügung steht. 

KI – Was Geschäftsleitungen über ethische Grundsätze wissen müssen

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