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Fachkräfte für Pflegebranche und Verbände fehlen zunehmend

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Pflegepersonal am Patientenbett

Gute Fachkräfte in der Pflegebranche zu finden, wird immer schwieriger. Fast alle Einrichtungen kämpfen gegen den Mangel an Pflegepersonal, starke Mitbewerber und schwierige Arbeitsbedingungen. Umso wichtiger ist es, Fachkräfte zu halten und die Zusammenarbeit mit ihnen auf allen Ebenen zu stärken. Dafür gibt es viele Ansätze wie sinnvolle Weiterbildungen und eine positive Feedback-Kultur. Helfen kann aber auch eine spezielle HR-Software, die den Pflegekräften bürokratische Arbeit abnimmt und sie in vielen anderen Belangen unterstützt.

Zahlen zeigen eine düstere Zukunft

Bis zum Jahr 2030 werden rund 350.000 Fachkräfte in der Pflegebranche fehlen. Doch der Blick in die Zukunft täuscht darüber hinweg, dass schon heute ein akuter Pflegepersonal-Notstand herrscht. Besonders gravierend wirkt sich die Entwicklung bereits in ländlichen Regionen aus. Es fehlen frisch ausgebildete Pflegekräfte, die ältere Generation der Pfleger geht nach und nach in den Ruhestand und gute Fachkräfte in der Pflegebranche werden reihenweise abgeworben. Dass in besonders pflegeintensiven Bereichen der Krankenhäuser seit Januar 2019 Personal-Untergrenzen gelten, entspannt die Lage für Verbände und freie Träger nicht.

Arbeit in der Pflege: wirklich kein Zuckerschlecken!

Hinzu kommt, dass der Pflegeberuf, insbesondere die Altenpflege, wegen der hohen Arbeitsbelastung und dem oft eher geringen Lohn keinen guten Ruf genießt. In der Pflege zu arbeiten, heißt, außergewöhnliche Belastungen wie Schichtdienst, Überstunden sowie körperlich und psychisch harte Arbeit zu schultern. Dabei tritt manchmal in den Hintergrund, dass der Pflegeberuf eine besonders erfüllende und sinnvolle Aufgabe mit beglückenden zwischenmenschlichen Begegnungen ist.

Ratgeber für die Pflegebranche: Personalwesen im Wandel

Erfahren Sie, wie digitale Tools helfen, das volle Potenzial Ihrer Mitarbeiter freizusetzen bei der:

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Unterstützungsangebote sind wichtig und sinnvoll

Für Sie als Personalplaner und -verantwortliche sind das keine einfachen Voraussetzungen. Umso wichtiger ist aber Ihre Arbeit. Experten sind sich weitgehend einig, dass die Pflegebranche insgesamt bessere Arbeitsbedingungen, höhere Vergütungen und eine Akademisierung der Pflege benötigt. Damit erschöpfen sich die Möglichkeiten aber nicht. Zudem ist es wichtig, dass sich die Personalabteilung intensiv um die vorhandenen Mitarbeiter kümmert.

Dazu gehört zum Beispiel, den Pflegekräften regelmäßige Weiterbildungen anzubieten. Auch interne Fortbildungen, um das Fachwissen von Pflegenden an Pflegende weiterzugeben, sind sinnvoll. Ein professionell aufgezogenes und software-basiertes Wissensmanagement hilft den Pflegerinnen und Pflegern, ihren Arbeitsalltag leichter zu bewältigen. Es sammelt die wertvollen Erfahrungen, auch hinsichtlich Arbeitserleichterungen, erfahrener Fachkräfte in der Pflegebranche und bereitet sie auf und sorgt somit dafür, die steigenden qualitativen und technischen Anforderungen umzusetzen.

Setzen Sie sich für Ihre Mitarbeiter ein!

Ganz wichtig ist auch, dass Ihr Pflegepersonal mit seinen Kräften haushaltet. Die sogenannte Work-Life-Balance muss stimmen, um den herausfordernden Job langfristig ausfüllen zu können. Für Sie als Personaler bedeutet das, familienfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen und regelmäßig Mitarbeitergespräche zu führen, um deren Bedürfnisse zu kennen. Ein transparentes Beschwerde- und Konfliktmanagement erlaubt es Ihnen, rasch zu reagieren, wenn Ihr Pflegepersonal unzufrieden oder überarbeitet ist. Der Einsatz von Ergonomie-freundlichem Arbeitsgerät schont die Kolleginnen und Kollegen. Was zudem manchmal unterschätzt wird: Viele Fachkräfte in der Pflegebranche beklagen die immense Bürokratie, die ihr Alltag mit sich bringt und sie von der eigentlichen Pflege fernhält. Aber auch hier können Sie gegensteuern und eine leicht handhabbare Software anbieten, um den bürokratischen Aufwand zu minimieren.

HR-Software hilft beim Organisieren, Planen, Vorausschauen und Wertschätzen

Optimalerweise vereint eine solche Software möglichst viele dieser Maßnahmen:

  • Anleitungen für regelmäßige Feedback-Gespräche,
  • ein effektives Wissensmanagement,
  • Arbeitszeiterfassung,
  • Bedarfsanalysen für die Personalentwicklung,
  • Erfassung der Arbeitszufriedenheit,
  • Managen von Weiterbildungen,
  • Auflistung von Fehl- und Urlaubszeiten
  • und viele weitere Facetten, die der Mitarbeiterbindung, -gesundheit und -zufriedenheit dienen.

Wehren Sie sich gegen den Pflegenotstand mit modernen Mitteln und nutzen Sie den technologischen Fortschritt auch in der Pflege – Ihre Kolleginnen und Kollegen werden es Ihnen danken!