Wir spielen gerade

Wir spielen gerade

Sage Studie – Ergebnisse Baden-Württemberg [inkl. Infografik]

Zurück zur Suche

Sage Advice – Logo
Sage AdviceDer Blog für fundiertes Unternehmerwissen
AbonnierenAbonnieren
Mann

Sage Studie – Ergebnisse Baden-Württemberg [inkl. Infografik]

Bremst das mobile Funknetz mittelständische Unternehmen aus? Lesen Sie hier die Ergebnisse für Baden-Württemberg!

Business-Index-Deutschland-Baden-WuerttembergKnapp die Hälfte (48 Prozent) der mittelständischen Unternehmen, die in Baden-Württemberg an einer Umfrage teilnahm, ist nicht zufrieden mit der mobilen Infrastruktur. Das ermittelte eine Studie, die kürzlich von Sage (www.sage.de) durchgeführt wurde. Im Vergleich zum deutschlandweiten Durchschnitt, der bei 38 Prozent Unzufriedenheit liegt, sind die Schwaben und Badener besonders kritisch, was die vorhandenen Funkkapazitäten betrifft. Auf der anderen Seite toppt ihr Optimismus in Bezug auf Wirtschafts- und Exportkraft alle anderen Bundesländer.

Ein Ergebnis der Studie von Sage*, einem führenden Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Online-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), ergab, dass inzwischen weltweit etwa zwei Fünftel aller Befragten moderne Endgeräte wie Tablets oder Smartphones für die Kunden- oder Mitarbeiterkommunikation nutzen. Doch auf die Frage, ob die mobile Infrastruktur im Land für ihre Geschäftszwecke ausreicht, antworteten im deutschen Bundesdurchschnitt nur 62 Prozent mit Ja. In Baden-Württemberg sind es sogar nur 52 Prozent, die mit den angebotenen Mobilfunk-Kapazitäten zufrieden sind.

 

„Das ist für mich ein klarer Ausdruck für die Prosperität dieses Bundeslands, in dem mobiles Arbeiten und mobiles Business für viele Unternehmer bereits zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind“, erklärt Peter Dewald, Geschäftsführer von Sage, und führt weiter aus: „Zum mobilen Business gehört allerdings auch eine ausreichende mobile Infrastruktur. Die baden-württembergischen Antworten werfen die prinzipielle Frage auf, ob ein unzureichendes Mobilfunknetz sogar ihre Geschäfte ausbremst.“

Peter Dewalds Bewertung des „Ländles“ wird durch die Antworten der Schwaben und Badener zur allgemeinen Wirtschaftslage bestätigt. Weltweit gesehen waren zum ersten Mal in den vergangenen vier Jahren Unternehmen zum Zeitpunkt der Studie eher optimistisch als pessimistisch. In Baden-Württemberg klettern die positiven Einschätzungen bei der Frage nach den Perspektiven für das eigene Unternehmen sogar auf 65,4 Prozent, während der deutsche Durchschnitt bei 63,6 Prozent liegt. Auch die Entwicklung der deutschen Ökonomie wird im Südweststaat mit 61,7 Prozent noch positiver als im deutschlandweiten Durchschnitt eingeschätzt (57,3 Prozent).

Mitarbeiterausbau und Umsatzwachstum anvisiert

Aufschluss gibt die Studie auch über die positiven oder negativen Wachstumsprognosen der Firmen: Während im bundesweiten Durchschnitt nur knapp ein Fünftel (18 Prozent) der mittelständischen Firmen für die Zukunft schwarz sieht und einen Rückgang seines Geschäfts befürchtet, sind es in Baden-Württemberg zwei Prozentpunkte weniger, also ein Sechstel (16 Prozent) der Firmen, das negativ gestimmt ist. Dagegen sagen in Baden-Württemberg 55 Prozent ein Umsatzwachstum für ihr eigenes Unternehmen im nächsten Jahr von durchschnittlich 2,1 Prozent voraus. Jedes dritte der befragten Unternehmen (36 Prozent) plant im Südweststaat zudem die Mitarbeiterzahl zu erhöhen – im Durchschnitt um 2,2 Prozent. Im deutschen Durchschnitt erwarten 58 Prozent der Firmen ein Umsatzplus von 2,3 Prozent für sich. 38 Prozent beabsichtigen, ihre Mitarbeiterzahl um durchschnittlich 1,5 Prozent zu steigern.

*Der Initiator der Studie ist Sage (www.sage.de), ein großer Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland und in der Welt. Im jährlich veröffentlichten Sage Business Index werden knapp 14.000 kleine und mittelständische Unternehmen in weltweit 18 Ländern befragt. In Deutschland nahmen in diesem Jahr 1.035 Unternehmen an der Sage Studie teil, die zwischen Juli und August 2014 weltweit durchgeführt wurde. Die Untersuchungen erfolgten gemäß ähnlicher in den Jahren 2011, 2012 und 2013 durchgeführter Studien. Alle Daten stehen auf Anfrage zur Verfügung.