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Sage Studie – Ergebnisse Bayern [inkl. Infografik]

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Sage Studie – Ergebnisse Bayern [inkl. Infografik]

Bremst das mobile Funknetz mittelständische Unternehmen aus? Lesen Sie hier die Ergebnisse für Bayern!

Business-Index-Deutschland-BayernIn Bayern verbringen bereits 27 Prozent der befragten Unternehmer bis zu drei Viertel ihres Arbeitstages mit mobilen Geräten, um mit Kunden zu kommunizieren oder Geschäftszahlen zu checken. Das ermittelte eine Studie, die kürzlich von Sage, einem großen Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software für kleine und mittelständische Unternehmen (www.sage.de), durchgeführt wurde.

Während sich bei den badisch-schwäbischen Nachbarn aber knapp die Hälfte (48 Prozent) durch eine ungenügend ausgebaute mobile Telekommunikation eingeschränkt fühlt, sind es in Bayern nur ein Drittel (33 Prozent) der mittelständischen Unternehmen. Der deutschlandweite Durchschnitt liegt bei 38 Prozent Unzufriedenheit mit den Funkkapazitäten.

„Mobiles Arbeiten und mobiles Business ist für viele Unternehmer bereits zu einer Selbstverständlichkeit geworden“, erklärt Peter Dewald, Geschäftsführer von Sage, und betont: „Zum mobilen Business gehört allerdings auch eine ausreichende mobile Infrastruktur. Deshalb ist es wichtig, dass sowohl die Breitbandkommunikation in Deutschland vorankommt als auch die Übertragungskapazitäten beim Funk weiter ausgebaut werden. Es wäre fatal, wenn die prosperierende mittelständische Wirtschaft Deutschlands durch eine unzureichende Infrastruktur ausgebremst würde.“

Optimismus größer als in der Welt

Dass die befragten Unternehmen optimistisch in die Zukunft schauen, bestätigen die Aussagen zur allgemeinen Wirtschaftslage. Weltweit gesehen waren zum ersten Mal in vier Jahren Unternehmen zum Zeitpunkt der Studie eher optimistisch als pessimistisch. In Bayern kletterten die positiven Einschätzungen bei der Frage nach den Perspektiven für das eigene Unternehmen sogar auf 64,8 Prozent, während der deutsche Durchschnitt bei 63,6 Prozent liegt. Die Entwicklung der deutschen Ökonomie wird bei den Bayern mit 57,2 Prozent ähnlich positiv wie im deutschlandweiten Durchschnitt eingeschätzt (57,3 Prozent).

Mitarbeiterausbau und Umsatzwachstum anvisiert

Aufschluss gibt die Studie auch über die positiven beziehungsweise negativen Wachstumsprognosen der Firmen: Bayern liegt bei der Einschätzung mit dem bundesweiten Durchschnitt gleichauf: Nur knapp ein Fünftel (18 Prozent) der mittelständischen Firmen sehen für die Zukunft schwarz und einen Rückgang ihres Geschäfts. Dagegen sagen in Bayern 62 Prozent ein Umsatzwachstum für ihr eigenes Unternehmen im nächsten Jahr von durchschnittlich 3,8 Prozent voraus. Jedes dritte der befragten Unternehmen (38 Prozent) plant im Freistaat Bayern zudem die Mitarbeiterzahl zu erhöhen – im Durchschnitt um 1,0 Prozent. Im deutschen Durchschnitt erwarten 58 Prozent der Firmen ein Umsatzplus von 2,3 Prozent für sich. 38 Prozent beabsichtigen, ihre Mitarbeiterzahl um durchschnittlich 1,5 Prozent zu steigern.

*Der Initiator der Studie ist Sage (www.sage.de), ein großer Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland und in der Welt. Im jährlich veröffentlichten Sage Business Index werden knapp 14.000 kleine und mittelständische Unternehmen in weltweit 18 Ländern befragt. In Deutschland nahmen in diesem Jahr 1.035 Unternehmen an der Sage Studie teil, die zwischen Juli und August 2014 weltweit durchgeführt wurde. Die Untersuchungen erfolgten gemäß ähnlicher in den Jahren 2011, 2012 und 2013 durchgeführter Studien. Alle Daten stehen auf Anfrage zur Verfügung.