WhatsApp oder der Wunsch der Mitarbeiter nach neuen Kommunikationsformen

Vor · 2 Minuten zu lesen

Die Welt wird mobil - auch im Unternehmensbereich. Neue Kommunikations-Tools sind gefragt. Quelle: Sage

Mitarbeiter arbeiten heute auch mobil. Quelle: Sage

Es ist jetzt schon ein paar Tage her, dass die Messaging-App WhatsApp vom weltumspannenden Netzwerk Facebook gekauft wurde. Der SMS-Ersatz ist inzwischen gerade auch auf deutschen Smartphones Standard. Denn: Das Sparen von Barem gegenüber dem Versand von SMS ist auch hierzulande ein schlagendes Argument für den Einsatz von Software-Tools.

Allerdings scheint es mit der Sicherheit von WhatsApp nicht weit her. Zumindest, wenn man den regelmäßigen Fachveröffentlichungen glauben kann. Auch wenn es vielleicht nicht ganz so schlimm ist, wie mancherorts behauptet. Allerdings: Öffentliche Hotspots sollte man wohl meiden. Und um der Sicherheit willen, fällt damit WhatsApp aus dem Relevant Set der Unternehmensanwendungen.

Heute heißt es „Schick mir dann einfach eine WhatsApp“

Neue Kommunikations-Tools sind heute bei Mitarbeitern gefragt. Quelle: Sage

Neue Kommunikations-Tools sind heute bei Mitarbeitern gefragt. Quelle: Sage

Trotz dieser Fakten taucht WhatsApp immer häufiger auf Unternehmens-Smartphones auf. Und auch zwischen Teammitgliedern oder Dienstleistern und Kunden hört man immer häufiger: „Schick mir dann einfach eine WhatsApp!“ Der Grund: Messenger sind schnell, einfach, kostenfrei. Und jeder versteht sie: SMS und MMS in einem, ohne Kosten. Schneller und weniger formell als eine E-Mail. Selbst digitale Einwanderer können sich mit so etwas sehr rasch anfreunden. Und diese Freundschaft wird so schnell auch nicht zerbrechen.

Was also tun? WhatsApp im Unternehmen zu erlauben ist wohl nicht das richtige Vorgehen. Gleichzeitig auf Kommunikation per E-Mail zu verweisen nicht mehr zeitgemäß – denn von dieser Kommunikationsform wollen viele inzwischen weg. Zum Glück gibt es Zwischenlösungen. Cloud-Tools wie Sage CRM 24 bieten direkte Kommunikationsmöglichkeiten zwischen aktiven Mitarbeitern. Tools wie Yammer von Microsoft bieten eine Zwischenlösung. Schnelle Kommunikation im Unternehmen, unter Umgehung der klassischen E-mail. Und selbst der Messenger-Trend ist hier erkannt: Für Yammer (hier schon einmal bei uns im Blog vorgestellt unter https://www.sage.com/de-de/blog/yammer-das-facebook-fur-intern/) gibt es für das Apple Betriebssystem iOS inzwischen die Messaging-Anwendung Yammer Now, die die Kommunikation mit Kollegen vereinfacht, die die gleiche Firmen-E-Mail nutzen. Eine Art Intra-WhatsApp.

Threema als Alternative zu Whatsapp

Auch das Messenger-Segment bietet noch ein paar Alternativen. Eine heißt Threema und ist deutlich sicherer als WhatsApp – der Kauf von WhatsApp durch Facebook hat den Schweizern Aufwind gegeben. Ob man diese Variante im Unternehmen zulässt, sollte allerdings die eigene IT-Abteilung beurteilen und entscheiden. Denn neue Lösungen müssen immer auch zu den internen Richtlinien passen.

Von Björn Eichstädt

Nichts verpassen. Erhalten Sie 14-tägig unsere Blog-Auslese in den Posteingang.

32.500+ nutzen bereits unser Unternehmerwissen. Was ist mit Ihnen?

Schreiben Sie einen Kommentar