3 Faktoren für den Wandel im Personalwesen und was HR-Verantwortliche beachten sollten
Das Internet, Smartphones, und soziale Medien – sie alle waren vor 30 Jahren noch nicht vorhanden. Mit ihrem Siegeszug hat sich entsprechend auch die Arbeitswelt in den vergangenen Jahrzehnten auf eine dramatische Art und Weise verändert, die damals kaum vorstellbar war. Der Wandel im Personalwesen ist unaufhaltsam. Wir zeigen 3 Faktoren, die Personalverantwortliche besonders beachten sollten.
Und die (Arbeits-) Welt dreht sich weiter
Wie es aussieht, wird diese Entwicklung noch weitergehen. Neue Technologien wie KI, Automatisierung und maschinelles Lernen werden heutzutage verstärkt am Arbeitsplatz eingesetzt. Demzufolge ändert sich die Arbeitsweise von Berufstätigen. Angestellte können von überall aus und jederzeit arbeiten. Diese neuen Arbeitsweisen haben der sogenannten Gig Economy und dem Freelancertum Vorschub geleistet. Mit der Möglichkeit, flexibel und aus der Ferne zu arbeiten, und einer hohen Beschäftigungsrate haben Mitarbeiter nun verschiedene Wahlmöglichkeiten. Allerdings können dabei die Produktivität und die Mitarbeitereinbindung auf der Strecke bleiben. Deshalb verändert sich HR. Kein anderer Bereich muss mit neuen Entwicklungen so mithalten oder diese vorantreiben, damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.Die Veränderung der Arbeitswelt
Wie wirken sich diese Veränderungen auf Personaler aus? Der Bericht „HR im Wandel“ ergab, dass über ein Drittel der Befragten neue Arbeitsweisen eingeführt hat. Es gibt 4 Wege, wie Personaler selbst auf den Wandel im Personalwesen vorantreiben können. Doch 43 % der HR-Führungskräfte glauben, dass sie mit den Technologieänderungen nicht mithalten werden.Report: HR im Wandel
Der Wandel von HR in People in einer digitalisierten Arbeitswelt: Es kommt zu Veränderungen, was die Art angeht, wie Unternehmen agieren, wie sie ihre Mitarbeiter
verwalten und wie sie arbeiten.
Wir haben 500 leitenden HR- und People Führungskräfte weltweit befragt, um diese Veränderungen besser zu verstehen.
Welche externen Faktoren treiben den Wandel im Personalwesen voran?
Genauso wie sich in den 1980er-Jahren der Begriff „Personal“ zu „HR“ änderte, wandelt sich HR nun zur People-Funktion. 94 % der befragten Personalverantwortlichen stimmten zu und gaben an, dass sie während der eigenen Umstellung von der HR- zur People-Organisation Änderungen vornehmen würden. Nur 18 % der Personaler waren der Meinung, dass sie den Wandel bereits vollzogen hätten. Wir fragten Personalentscheider, welche speziellen externen Faktoren ihrer Meinung nach diese Veränderungen vorantreiben? Die folgenden drei Faktoren wurden dabei am häufigsten genannt:-
Technologie
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Das Aufkommen der „Gig Economy“
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Das Ringen um Talente
Neue Basics im Bewerbermanagement
Für die Zukunft müssen HR- und People-Teams die aktuellen neuen Basics für ihr Bewerbermanagement berücksichtigen. Dazu gehören beispielsweise das Employer Branding, ein Ansatz für Mitarbeiterempfehlung und Social Media. Das reicht allerdings noch nicht aus. Unternehmen, die auf diesem Gebiet weiterkommen möchten, müssen Verbrauchermarketingmethoden anwenden, um sich Kandidaten erfolgreich anzupreisen. Sie müssen Beziehungen zu Kandidaten aufbauen und ihnen während des gesamten Einstellungsverfahrens eine hervorragende Erfahrung bieten. Das geht über kostenlose Mittagessen, moderne Arbeitsplätze und unbegrenzte Urlaubszeiten hinaus. Sie müssen Ihre Mitarbeiter und deren persönliche Beweggründe verstehen und diese Informationen nutzen, um ihre Weiterentwicklung auf eine Art und Weise zu fördern, die Ihre Belegschaft konsequent zu Bestleistungen motiviert. Dafür bietet das Konzept des Mitarbeiter-Lebenszyklus eine gute Orientierung. Wir stellen es hier auf dem Blog für die verschiedenen HR-Disziplinen vor.Kann die HR-Organisation in Unternehmen das Gesicht des Wandels sein?
Intern bewerteten Personalentscheider auch Erwartungen an die Mitarbeitererfahrung, die Notwendigkeit, einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen, und operative Exzellenz als maßgeblich für Veränderung. Damit zeigten sie den Wert, der auf die Vermittlung großartiger Mitarbeitererlebnisse gelegt wird. Mitarbeiter wollen in der heutigen dynamischen Arbeitswelt letztendlich Teil eines Unternehmens sein, an das sie glauben und das ihnen Freude an der Arbeit ermöglicht. Um dies zu erreichen, muss die Führungsriege eines Unternehmens diese Tatsache erkennen. Und hier kommt die HR-Organisation ins Spiel. HR- und People-Führungskräfte können nicht nur aufzeigen, welchen Wert der Übergang zu einer mitarbeiterorientierten Organisation für das Geschäftsergebnis liefert. Sie können auch entsprechende Veränderungen im Unternehmen vorantreiben. Allerdings ist das nur möglich, wenn sie die Gelegenheit beim Schopfe packen und den Wandel anführen.Mitarbeiter-Lebenszyklus: Die Einführungsphase erfolgreich gestalten
Mitarbeiter finden und gut im Unternehmen aufnehmen. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Recruiting- und Onboardingprozesse bestens gestalten:
- Trends im Recruiting
- Mehr Erfolg in der Ansprache
- Onboarding: Mitarbeiterbindung von Anfang an