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Willkommen an Bord: So empfangen Sie Ihre Neuen richtig

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Unterhaltung

Suchen Sie auch händeringend nach neuem Personal? Dann sind Sie nicht alleine! Gut qualifizierte Fachkräfte sind rar – und daher heiß begehrt. Der Recruitingprozess gestaltet sich entsprechend aufwändig und ist mit hohen Kosten verbunden. Doch die Herausforderung besteht nicht nur darin, Mitarbeiter zu finden. Mindestens genauso wichtig ist es, die Neuzugänge zu begeistern und auch nachhaltig zu binden. Ein erster ganz wichtiger Schritt ist dafür das Onboarding, also den neuen Mitarbeiter an Bord Ihres Unternehmens gut aufzunehmen.

Onboarding wird oft sträflich vernachlässigt

Was erwartet das Unternehmen von mir? Welche Aufgaben stehen als erstes an? Mit wem arbeite ich zusammen? Wie kann ich mich in das Kollegium eingliedern? Und welches Wissen muss ich noch aufbauen? So genannte New Hires haben Fragen über Fragen. Schließlich beginnt für sie mit einem neuen Job auch ein neuer Lebensabschnitt. Zu anfänglichen Unsicherheiten kommen Erwartungen, Wünsche und Zielsetzungen. Und zwar sowohl auf Arbeitnehmer- als auch auf Arbeitgeberseite. Die gegenseitigen Vorstellungen zu besprechen und auf Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede abzuklopfen, steht daher ganz oben auf der Dringlichkeitsliste. Nur so wird es möglich, Missverständnissen vorzubeugen und die Weichen für eine gute Zusammenarbeit zu stellen. Doch in der Praxis scheitert das Onboarding oft schon an elementaren Dingen. Oftmals sind bei Neueinstellungen nicht einmal der Arbeitsplatz fertig eingerichtet, wenn sie ihren Job antreten. Ein Onboarding-Gespräch fand nur bei knapp der Hälfte statt.

Drei Viertel der Mitarbeiter wünschen, dass Ihnen von Anfang an Ansprechpartner zur Seite stehen. Für 49 Prozent sind Informationen rund um ihre neuen Aufgaben sowie das Unternehmen allgemein wichtig. Und mehr als ein Drittel würden gerne in Firmenaktivitäten eingebunden sein – und zwar schon vor dem ersten Arbeitstag.

Mitarbeiter-Lebenszyklus: Die Einführungsphase erfolgreich gestalten

Mitarbeiter finden und gut im Unternehmen aufnehmen. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Recruiting- und Onboardingprozesse bestens gestalten:

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Zeigen Sie Wertschätzung – investieren Sie Zeit

Onboarding ist also wesentlich mehr als nur ein kurzes „Hallo“ vom neuen Kollegen. Der Prozess beginnt bereits mit der Jobzusage und erstreckt sich über die ersten Wochen im Betrieb. In dieser Zeit stellt sich heraus, ob sich die Erwartungen aus dem Bewerbungsprozess realisieren lassen. Hier sind die Unternehmen gefordert, aktiv zu werden und Zeit in ihre neue Fachkraft zu investieren. Fühlt sich der Neuzugang nicht wertgeschätzt, zu wenig informiert oder allein gelassen, kann es durchaus passieren, dass er sein Sonderkündigungsrecht während der Probezeit wahrnimmt und sich doch noch für ein anderes Angebot entscheidet. In so einem Fall wären alle Kosten und Mühen umsonst gewesen und Sie müssten mit der Mitarbeitersuche wieder von vorn beginnen.

Das Onboarding-Gespräch: auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Doch soweit muss es nicht kommen! Professionelles Onboarding ist kein Hexenwerk, sondern vielmehr eine Frage der richtigen Organisation. Dreh- und Angelpunkt dieses wichtigen Prozesses ist das Onboarding-Gespräch. Es sollte idealerweise bereits am ersten Arbeitstag stattfinden und ausreichend Zeit und Raum für einen ausführlichen Gedankenaustausch bieten. Gehen Sie mit Ihrem neuen Mitarbeiter zum Essen. Oder verbinden Sie das Gespräch mit einer Firmen, bzw. Werksführung. So lernt der Mitarbeiter gleich einige Kollegen kennen. Versuchen Sie zudem, Ihr Gegenüber nicht nur beruflich, sondern auch auf der privaten Ebene kennen zu lernen. So entdecken Sie den Menschen hinter dem Arbeitnehmer. Weitere Tipps für erfolgreiches Onboarding haben wir in diesem Artikel zusammengefasst: Mitarbeiter von Anfang an begeistern: Onboarding in 5 Schritten

Vom Onboarding zum Longboarding

Ein gutes Eingliederungsmanagement ebnet den Weg für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Freude über den neuen Mitarbeiter sollte – etwas überspitzt beschrieben – aber nicht beim Rest der Belegschaft wie die Freude über ein neues Lieblingsspielzeug ankommen, an dem man irgendwann das Interesse verliert. Das heißt, die Wertschätzung, die Sie einem neuen Mitarbeiter entgegen bringen und nach außen tragen, sollte sich genauso bei bestehenden Mitarbeitern fortsetzen. 

HR-Fokus: Mitarbeiter-Lebenszyklus als Konzept

Die Forschung hat gezeigt, dass Unternehmen mit einer heterogenen Belegschaft bessere Leistungen erzielen. Wird Ihr Unternehmen den Bedürfnissen einer Belegschaft von 17 bis 70 gerecht? Ansprüche und Bedürfnisse der Mitarbeiter – über Generationen hinweg aber auch ganz individuell – sind sehr verschieden. Eine wichtige Rolle dabei spielt auch die Phase, in der sich jeder Mitarbeiter anhand seiner Unternehmenszugehörigkeit befindet.

Die Customer Experience bestimmt über Loyalität und Zufriedenheit von Kunden. Gleiches gilt für die Mitarbeitererlebnisse. Und die sind im Kampf um gute Fachkräfte heute entscheidend. So individuell wie die Kunden sind auch Ihre Mitarbeiter. Das Konzept des „Mitarbeiter-Lebenszyklus“ ebnet als konsequente Personalisierung des Personalmanagements den Weg zu positiven Mitarbeitererlebnissen. Wir stellen das Konzept in unserem HR-Fokus vor und beleuchten verschiedene HR Aufgaben unter diesem Gesichtspunkt.

Um alle Beiträge der Reihe zu sehen, klicken Sie bitte auf  „Mitarbeiterlebenszyklus“ unter den folgenden weiteren Themen: