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Corona-Hilfspakete 2021: Ein Update für den Mittelstand

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Die Corona-Pandemie hält kleine und mittlere Unternehmen weiterhin in Atem. Am 19. Januar beschloss die Regierung, die aktuellen Einschränkungen bis zum 14. Februar zu verlängern und teilweise zu verschärfen. Für viele Selbständige und mittelständische Unternehmen ist das weiterhin mit besonderen Herausforderungen und finanziellen Einbrüchen verbunden. Welche Möglichkeiten an staatlicher Unterstützung gibt es in dieser anhaltenden Ausnahmesituation – und welche Neuerungen kommen dem Mittelstand zugute?

Corona-Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen – was hat sich geändert?

Wie lauten die neuen Beschlüsse, welche Fristen verlängern sich und wo liegen die Voraussetzungen für Mittelständler, Familienunternehmen und kleine Betriebe? Der Blick auf ein kurzes Update zu den aktuellen Finanzierungshilfen in Zeiten von Corona lohnt sich. Weitere Informationen und Anträge sind auf der offiziellen Homepage der Bundesregierung zu finden.

Überbrückungshilfe III: Mehr Geld für mehr Unternehmen

Eine Überbrückungshilfe konnten kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige und gemeinnützige Organisationen bereits Mitte 2020 beantragen, um Umsatzrückgänge zu mildern. Aktuell läuft die Verlängerung dieser Maßnahme, die Überbrückungshilfe II, für die Monate September bis Dezember 2020. Hier verlängert sich die Frist für Antragseinreichungen bis zum 31. März 2021. Außerdem beschloss die Regierung eine weitere Verlängerung in Form der Überbrückungshilfe III, die den Zeitraum Januar bis Juni 2021 umfasst. Diese ist jetzt noch vereinfacht und aufgestockt worden: Anspruch haben ab sofort alle Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent (in einem Monat im Vergleich zum Vorjahr 2019), unabhängig von der Betriebsgröße und individuellen Schließungszeiten oder Betroffenheit. Die maximale monatliche Fördersumme steigt von 200.000 bzw. 500.000 auf 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen. Das bedeutet konkret: Mehr Unternehmen kommen jetzt für die Förderung infrage. Die entsprechenden Anträge lassen sich mithilfe eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, Buchprüfers oder Anwalts hier elektronisch erstellen und einreichen.

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Corona-November- und Dezemberhilfe: Frist verlängert

Wer von den bundesweiten Schließungen seit dem 2. November 2020 betroffen ist, hat weiterhin Anspruch auf die November- und Dezemberhilfe: Sie besteht aus einem 75-prozentigen Zuschuss des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November und Dezember 2019. Ende 2020 erhöhte sich die maximale Abschlagszahlung von 10.000 auf 50.000 Euro. Die Antragsfrist verlängerte sich dabei bis zum 31. April 2021. Hilfe beim Antragsverfahren gibt es hier.

Lockdown und Finanzierunghilfen gehen Hand in Hand

Mit den ergänzten und verlängerten Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie erweitern sich also auch die wirtschaftlichen Hilfen im Mittelstand. Wer Anspruch auf die entsprechenden Zuschüsse hat, sollte diese auch nutzen: In den meisten Fällen ist keine Rückzahlung nötig. Die Zuschüsse sind dabei nicht die einzigen unterstützenden Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft: Hier sind weitere konkrete Tipps zu finden, wie Unternehmen von den Konjunkturpaketen profitieren. Die Bundesregierung scheint außerdem erkannt zu haben, dass ein Großteil kleiner und mittlerer Betriebe im Rahmen der aktuellen Vorschriften einbüßt und hat daher die Bedingungen für Ansprüche in vielen Fällen gelockert. Das Einreichen einer Anfrage funktioniert meist digital – am besten mit externer, professioneller Unterstützung durch einen Steuerberater, Buchhalter oder sonstigen Experten.

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