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Perfekt für den Mittelstand

RECHNUNGSWESEN SOFTWARE 

Für viele Unternehmen ist das Rechnungswesen in erster Linie eine lästige Pflicht. Für Sie auch ? Dann machen Sie doch einfach aus der Pflicht die Kür – mit der Rechnungswesen Software von Sage. Ein echter Allrounder, mit dem Sie im Nu alles erledigen, von der Buchführung bis zur Bilanz. Noch dazu haben Sie Ihre Finanzen fest im Griff.

So finden Sie die Rechnungswesen Software, die optimal zu Ihnen passt

Das Rechnungswesen spielt eine zentrale Rolle im Unternehmen – auch in Ihrem. Schließlich ist die Aufgabe des Rechnungswesens die Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschehens im Betrieb. Hier dreht sich deshalb alles um die Geld- und Leistungsströme, die durch den innerbetrieblichen Leistungsprozess entstehen. Diese müssen zu den genannten Zwecken systematisch erfasst, überwacht und ausgewertet werden.
Generell unterscheidet man das interne und externe Rechnungswesen. Um welches es sich handelt, das hängt davon ab, wem die Daten nutzen.

Das interne Rechnungswesen dient der Planung, der Steuerung und Kontrolle des Unternehmens. Deshalb richtet es sich an die internen Stakeholder. Zu diesen gehören nicht nur die Manager, sondern auch die Eigentümer, die Aktionäre und die Mitarbeiter. Um kluge unternehmerische Entscheidungen treffen zu können, braucht die Geschäftsleitung eine solide Datenbasis. Eine solche liefern die Mitarbeiter aus dem Controlling. Sie identifizieren und analysieren die Kennzahlen, mit denen sich die internen Prozesse bewerten lassen.
Sage Betriebliches Rechnungswesen
Das externe Rechnungswesen richtet sich an alle externen Stakeholder, die ein Interesse an der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben. Und das sind so einige: Zum einen sind es die Banken, die Gläubiger und die Finanzbehörden. Zum anderen ist es die allgemeine Öffentlichkeit, dazu zählen etwa potenzielle Investoren und Bewerber. Die wichtigsten Informationsquellen sind hier die GuV und die Bilanz oder die EÜR. Aus ihnen kann der externe Dritte schnell ableiten, wie gut es der Firma geht. Die interessierten Investoren und Bewerber verfügen so über eine Informationsbasis, auf der sie solide Entscheidungen treffen können. Das Finanzamt hat eine Grundlage, auf der es das Unternehmen besteuern kann.

Die zentralen Aufgaben des Rechnungswesens

Dokumentation

Alle Geschäftsvorfälle müssen wahrheitsgemäß, lückenlos anhand von Belegen dokumentiert werden.

Information

Es gibt Interessenten für die Zahlen, Daten und Aufzeichnungen. Intern ist das die Unternehmensleitung. Extern sind das die Finanzbehörden, die Banken und Gläubiger.

Kontrolle

Auf Basis der Informationen kann die Unternehmensleitung die Liquidität und die Wirtschaftlichkeit überwachen. Damit kann sie den Erfolg der Firma kontrollieren und Einfluss auf ihn nehmen.

Planung

Valide Daten und Kennzahlen stellen eine hervorragende Basis für solide strategische Entscheidungen dar.

Eine Rechnungswesen Software hilft Ihnen dabei, zahlreiche Ihrer Prozesse zu digitalisieren, zu automatisieren und damit zu optimieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Viele Vorgänge waren früher, als Sie sie noch händisch erledigt haben, zeit- und arbeitsaufwendig. Mithilfe eines Programms erledigen Sie sie künftig schnell, einfach und gesetzeskonform. Die Zeit, die Sie einsparen, können Sie in andere Aufgaben investieren, die für Sie oftmals wichtiger sind. Hinzu kommt, dass sich eine moderne Software in der Regel auch ganz ohne große Vorkenntnisse nutzen.
Nehmen wir nur mal zum Beispiel die Buchführung: Zu den typischen Routinearbeiten zählt hier die Erstellung von Angeboten, Rechnungen oder Mahnungen. Solche Schriftstücke erstellen Sie nun mit nur wenigen Klicks. Ein modernes Programm sorgt noch dazu dafür, dass automatisch alle gesetzlichen Pflichtangaben enthalten sind. Oftmals ist es möglich, Ihr eigenes Corporate Design zu nutzen. Dann sorgen Sie auch bei der Optik für eine professionelle Außenwirkung bei Ihren Kunden.
Die Software sorgt für die perfekte Pflege der Daten Ihrer Kunden und Lieferanten. Einmal erfasst, können Sie sie komfortabel pflegen und so stets up to date halten. Zudem hilft sie dabei, die eingehenden Rechnungen zu prüfen und Aufträge oder Geschäftsberichte zu erstellen. Alle Rechnungen, die Sie von Händlern und Lieferanten erhalten, lassen sich bequem digital erfassen und zentral archivieren. Und es gibt einen weiteren Vorteil: Sämtliche Daten, die in der Buchhaltung erfasst wurden, können Sie über Schnittstellen ganz einfach an externe Dritte weiterleiten. So etwa per DATEV an den Steuerberater oder per Elster an das Finanzamt. Auch beim internen Rechnungswesen entlastet Sie ein Programm: Bei der Erstellung der Kosten- und Leistungsrechnung und von Statistiken wie bei der Planung und dem Controlling.
Alles in allem perfektionieren Sie Ihr gesamtes Rechnungswesen und optimieren Ihren Workflow. Sie erfassen, dokumentieren und analysieren spielend Ihre gesamten finanziellen Aktivitäten. Das Beste: Alle Daten, wie die Kontaktdaten, und Belege zu Einnahmen und Ausgaben müssen Sie nur einmal eingeben. Ab da stehen Sie Ihnen zentral im System zur Verfügung, wann und wo auch immer Sie sie benötigen. So erledigen Sie nicht nur im Handumdrehen Ihre Einkommens- und Umsatzsteuererklärung. Ebenso schnell erstellen Sie die EÜR oder die GuV und Bilanz. Oder werten im internen Rechnungswesen die Daten aus, die für strategische Entscheidungen wichtig sind. Damit verfügen Sie über die perfekte Basis für die Planung Ihrer Finanzen. Schlussendlich treffen Sie all Ihre strategischen Entscheidungen auf einer stets soliden und validen Grundlage.

Was muss eine gute Rechnungswesen Software Mittelstand können? – Ein Vergleich lohnt sich

Wenn Sie sich auf dem Markt umsehen, werden Sie ganz verschiedene Software für das Rechnungswesen finden. Ein Rechnungswesen Software Vergleich lohnt sich, wenn Sie das Programm finden wollen, das am besten zu Ihrem mittelständischen Unternehmen passt. Achten Sie dabei auf die nachfolgenden Leistungsmerkmale:

Stellen Sie eine Liste der Funktionen auf, die Sie sich von einem Rechnungswesen Programm erwarten. Prüfen Sie anhand dieser Aufstellung, ob die ausgewählte Software all Ihre Anforderungen erfüllt. Grundlegende Funktionen sind die einfache und doppelte Finanzbuchhaltung, die Erfassung von Belegen sowie die Erstellung von Rechnungen, Angeboten und Aufträgen. Zudem sollte es Ihnen möglich sein, revisionssichere Buchungsvorlagen zu erstellen, die Umsatz- und Vorsteuer zu berechnen sowie die Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben. Ebenfalls wichtig ist es, selbst die EÜR oder wahlweise der GuV und Bilanz erstellen zu können. Ideal ist es, wenn sich die Software unkompliziert durch Module ergänzen lässt, die Sie speziell in Ihrer Branche benötigen. Denkbar sind hier Tools für die Warenwirtschaft oder die Produktion.
Nachdem sich Normen und die gesetzlichen Vorschriften ständig wandeln, sollten Sie mit Ihrer Software jederzeit auf dem aktuellen Stand sein. Legen Sie deshalb Wert darauf, dass Ihre Rechnungswesen Lösung rechtskonform ist. Bei ERP Software von Sage können Sie sicher sein, dass Ihr Unternehmen jederzeit einen Rundumschutz genießt.
Das Rechnungswesen Programm sollte einfach und intuitiv zu bedienen sein, dass keine besonderen Vorkenntnisse nötig sind. Soweit der Anbieter es ermöglicht, die Software vor dem Kauf kostenlos zu testen, dann tun Sie das. Erst im eigenen täglichen Umgang mit dem Programm bekommen Sie ein Gefühl für seine Nutzerfreundlichkeit.
Schnelle Hilfe ist wichtig, wenn wider Erwarten doch mal ein Problem auftritt oder Sie Fragen zur Software haben. Klären Sie deshalb, ob es einen Support gibt und wie schnell und zuverlässig dieser erreichbar ist. Werden in einem FAQ-Bereich die zentralen Fragen beantwortet? Oder bietet der Softwareanbieter seinen Nutzern einen Chat oder eine Hotline an?
In welchem Verhältnis stehen der Preis und die Leistungen? Prüfen Sie, ob die Kosten der Rechnungswesen Software den Funktionen und dem Service entsprechen.

Das sind die Vorteile einer Rechnungswesen Software Mittelstand

Jedes klein- und mittelständische Unternehmen profitiert von einer professionellen Rechnungswesen Software. Eine solche Lösung lohnt sich ganz sicher auch für Sie. Sie modernisieren alle Bereiche des Rechnungswesens und erleichtern Ihren Arbeitsalltag erheblich. Es beginnt damit, dass Sie Ihre Buchhaltung ordnungsgemäß und rechtssicher erledigen. Es lässt sich damit fortsetzen, dass Sie ein ideales Tool für Ihr Controlling haben. Und ermöglicht es Ihnen schließlich, eine perfekte Bilanz zu erstellen. Bei all dem sparen Sie Geld, Zeit und Nerven. Probieren Sie es aus und ...:

Sparen Sie Geld

Was braucht man nicht alles bei einer herkömmlichen Buchhaltung: viel Papier, zahlreiche Akten, dafür wiederum Aktenschränke, Drucker und noch so einiges mehr. Sie wissen selbst, dass diese Ressourcen nicht nur Geld kosten, sondern auch Platz beanspruchen. Wer eine Rechnungswesen Software nutzt, kann hier viele einsparen, von wertvoller Arbeitszeit bis zu den Portokosten. Schließlich werden die Daten rein digital über Schnittstellen wie DATEV oder Elster versendet. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern ist zudem sicher. Eine moderne Software ist günstiger, als einen eigenen Buchhalter einzustellen. Sie wollen trotz der Software nicht auf Ihren Steuerberater verzichten? Dann sparen Sie sich und ihm hier viel Aufwand, indem Sie ihm ganz einfach online den Zugang zu Ihren Daten geben.

Sparen Sie Zeit

Mit einer Rechnungswesen-Software sparen Sie viel Zeit. Ihr Programm führt Sie Schritt für Schritt durch alle Abläufe und unterstützt Sie unter anderen mit bereits angelegten Formularmasken. Somit ist es nicht nötig, ein Experte zu sein, um die Software zu bedienen. Sie müssen sich auch nicht erst mühsam in die Thematik einarbeiten. Ein weiteres Plus in Bezug auf die Zeitersparnis: Die Suche nach Dokumenten wie Belegen gestaltet sich sehr einfach. Da alles digital und zentral abgelegt ist, lassen sich einzelne Belege mithilfe einer Volltextsuche rasch wiederfinden.

Behalten Sie Ihre Finanzen unter Kontrolle

Wer behält nicht gern den Überblick über die Finanzen seines Unternehmens? Doch je mehr Vorgänge Sie im Blick behalten müssen, umso höher ist der Aufwand. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie die Eingangs- und Ausgangsrechnungen noch von Hand verwalten. Sehr viel einfacher ist es, die Rechnungen in einer Rechnungswesen Software zu speichern, zu verwalten und analysieren. Auf diese Weise haben Sie Ihre Finanzen stets im Blick. Eine gute Lösung zeigt auf einem Dashboard alle Kennzahlen übersichtlich und tagesaktuell an. So sind Sie jederzeit über die aktuelle Situation Ihres Unternehmens im Bilde. Und falls es notwendig werden sollte, können Sie rechtzeitig gegensteuern.

Sie entscheiden: Was ist für Sie die beste ERP Software Rechnungswesen?

Wir von Sage wissen, dass jedes Unternehmen besonders ist und dass jede Branche ihre eigenen Anforderungen hat. Deshalb entwickeln wir für Sie eine maßgeschneiderte Software. Stellen Sie Ihre ERP-Lösung ganz nach Ihren Bedürfnissen zusammen. Sie können jederzeit Pakete kombinieren und zahlreiche Zusatzlösungen (XRM, DMS, Webshop etc.) oder Branchenlösungen ergänzen.

 

Basic

Professional

Enterprise

Rechnungswesen Rechnungswesen   Rechnungswesen   Rechnungswesen  
Auslandszahlungsverkehr Auslandszahlungsverkehr Auslandszahlungsverkehr Auslandszahlungsverkehr
DATEV-Export & Import DATEV-Export & Import DATEV-Export & Import DATEV-Export & Import
Budgetierung- und Budgetüberwachung Budgetierung- und Budgetüberwachung Budgetierung- und Budgetüberwachung Budgetierung- und Budgetüberwachung
Flexible Datenanalyse Flexible Datenanalyse Flexible Datenanalyse Flexible Datenanalyse
Girostar Girostar Girostar Girostar
Kennzahlen für Geschäftsführer Kennzahlen für Geschäftsführer Kennzahlen für Geschäftsführer Kennzahlen für Geschäftsführer
Vorsteuervergütungsverfahren Vorsteuervergütungsverfahren Vorsteuervergütungsverfahren Vorsteuervergütungsverfahren
Zahlungsverkehr (SEPA + ISO 20022) inkl. Lastschriftverfahren Zahlungsverkehr (SEPA + ISO 20022) inkl. Lastschriftverfahren Zahlungsverkehr (SEPA + ISO 20022) inkl. Lastschriftverfahren Zahlungsverkehr (SEPA + ISO 20022) inkl. Lastschriftverfahren
Anlagenbuchhaltung Anlagenbuchhaltung Anlagenbuchhaltung Anlagenbuchhaltung
Rechnungswesen Pluspaket: Erweiterte Buchungs- und Auswertungskreise, erweiterte Kostenumlage, Konsolidierung, Kostenstellenhierarchie/-verdichtung Rechnungswesen Pluspaket: Erweiterte Buchungs- und Auswertungskreise, erweiterte Kostenumlage, Konsolidierung, Kostenstellenhierarchie/-verdichtung Rechnungswesen Pluspaket: Erweiterte Buchungs- und Auswertungskreise, erweiterte Kostenumlage, Konsolidierung, Kostenstellenhierarchie/-verdichtung Rechnungswesen Pluspaket: Erweiterte Buchungs- und Auswertungskreise, erweiterte Kostenumlage, Konsolidierung, Kostenstellenhierarchie/-verdichtung
Sage E-Bilanz (optional erwerbbar) Sage E-Bilanz (optional erwerbbar) Sage E-Bilanz (optional erwerbbar) Sage E-Bilanz (optional erwerbbar)
 

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Mehr Erfolg dank maßgeschneiderter Prozesse: Die Standardsoftware, die sich Ihren Bedürfnissen anpasst und cloud connected ist.

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Testen Sie, ob Ihre derzeitige ERP-Lösung das bietet, was Sie benötigen.

3. Modulbeschreibung Sage 100

Detaillierte Funktionsbeschreibung und Darstellung aller Module.

Mehr Antworten auf Fragen rund um Rechnungswesen Software

Das Rechnungswesen hat umfassende Aufgaben. Es gilt nicht nur, die kaufmännischen Daten zu erfassen, sie systematisch zu ordnen und zu dokumentieren. Die Daten müssen darüber hinaus ausgewertet und verschiedenen Interessenten bereitgestellt werden. In welcher Form das geschieht, das hängt vom damit verfolgten Zweck und von der Zielgruppe ab. 

So gibt es im Rechnungswesen ganz verschiedene Bereiche und Instrumente. Mithilfe des externen Rechnungswesens werden die Informationen gewonnen, die sich an externe Dritte, also etwa die Banken und das Finanzamt richten. Ein typisches Instrument ist die Finanzbuchhaltung, in der die Geschäftsvorfälle zeitlich und sachlich geordnet aufgezeichnet werden. Ein anderes ist der Jahresabschluss, der aus der GuV und der Bilanz besteht. Dieser zeigt übersichtlich die Vermögens-, die Finanz- und Ertragslage der Firma auf.

Mithilfe des internen Rechnungswesens werden Daten gewonnen, die den Adressaten nutzen, die der Firma angehören. Dazu zählen die Mitarbeiter, die Aktionäre und das Management. Die gängigen Instrumente sind hier die Kosten- und Leistungsrechnung, die Statistik, das Controlling und die Planungsrechnung. Das Controlling nutzt die Daten aus allen Bereichen des Rechnungswesens. Das macht es zu einem starken Führungs- und Kontrollinstrument. Die Informationen werden mithilfe von Controlling Instrumenten wie dem Soll-Ist-Vergleich gewonnen. Sie stellen eine wichtige Basis dar, auf der die Geschäftsführung fundierte, in die Zukunft gerichtete Entscheidungen treffen kann.

Sage Grafik internes Rechnungswesen

Die Finanzbuchhaltung, kurz die FiBu, ist ein Instrument, mit dem ein Unternehmen gegenüber den externen Interessenten Rechenschaft ablegt. Sie ist gesetzlich verpflichtend, denn jedes Unternehmen muss jederzeit einen exakten Überblick über seine aktuelle Vermögens- und Schuldenlage geben können. Somit ist laut § 238 HGB fast jeder Kaufmann zur Buchführung verpflichtet. Hinzu kommen eine ganze Reihe weiterer gesetzlicher Vorschriften: das Umsatzsteuergesetz (UStG), die Abgabenordnung (AO), das GmbH-Gesetz (GmbHG) oder das Aktiengesetz (AktG). Die FiBu beschäftigt sich mit den Aufwendungen und Erträgen.

Die Kosten- und Leistungsrechnung, kurz Kostenrechnung genannt, nutzt in erster Linie den Entscheidungsträgern im Unternehmen. Somit ist sie zwar nicht gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben, spielt aber firmenintern eine wichtige Rolle. Die Kostenrechnung befasst sich mit dem Erlös und den Kosten, die aufgewendet worden sind. So kann festgestellt werden, ob die Investitionen wirtschaftlich sind. Hier werden die folgenden Fragen beantwortet: 

  • Welche Kosten sind entstanden und in welcher Höhe? (Kostenartenrechnung)
  • Wo sind die Kosten angefallen? (Kostenstellenrechnung)
  • Wofür sind die Kosten entstanden? (Kostenträgerrechnung) 

Die Aufgabe der Kostenrechnung ist es, die Geschäftsführung bei der Analyse und der Kalkulation der Kosten zu unterstützen. Sie hilft ihr dabei, die Kostenträger zu bewerten und mögliche Kostentreiber zu identifizieren. Kurz: Sie zeigt auf, wie effizient das Unternehmen wirtschaftet.

 

Viele Menschen nutzen diese Begriffe synonym, weil sie scheinbar dasselbe bedeuten. Lassen Sie uns kurz klären, was es mit den drei Bezeichnungen auf sich hat:

Im betrieblichen Rechnungswesen werden alle Fakten über die Einnahmen und die Ausgaben, über das Vermögen und die Verbindlichkeiten des Unternehmens dokumentiert und ausgewertet. Der Sinn und Zweck ist es, die unterschiedlichsten Adressaten über die finanzielle Lage der Firma zu informieren. Da sind zum einen die Adressaten, die dem Unternehmen zugehören, also zum Beispiel die Eigentümer, die Mitarbeiter und die Geschäftsführung. Zum anderen gibt es die externen Interessenten, wie etwa die Banken, die Investoren oder die Finanzbehörden. Abhängig davon, ob die Adressaten (firmen)intern oder extern sind, unterscheidet man hier deshalb auch das interne und das externe Rechnungswesen.

Die Buchführung stellt einen Teilbereich des Rechnungswesens dar. Hier werden alle vermögensbezogenen Geschäftsvorfälle dokumentiert und analysiert. Zur Buchführung zählt in erster Linie die Finanzbuchführung. Der Begriff ist gleichbedeutend mit der Finanzbuchhaltung, die oft auch mit FiBu abgekürzt wird. Die FiBu ist Teil des externen Rechnungswesens eines Betriebs und für die meisten Unternehmer verpflichtend vorgeschrieben. 

Die Buchhaltung ist der Name der Abteilung, die alle Aufgaben rund um das Thema Buchführung übernimmt. Es hängt ganz von der Größe des Unternehmens ab, ob es eine Buchhaltungsabteilung gibt oder extra Abteilungen für die einzelnen Bereiche. Hier sind zu unterscheiden: die Lohn- und die Finanzbuchhaltung, die Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, die Bilanz- und die Anlagenbuchhaltung.

Als Buchhalter wird der Mitarbeiter bezeichnet, der in der Buchhaltung tätig ist. Er prüft, kontiert und verbucht die laufenden Geschäftsvorfälle. Weiterhin erstellt er die Lohn- und Gehaltsabrechnungen und prüft die Reisekosten- und Spesenabrechnungen der Mitarbeiter. Darüber hinaus erstellt er die Kostenrechnungen, veranlasst alle Zahlungen an Lieferanten und Kunden. Der Buchhalter liefert die Besteuerungsgrundlage, er ermittelt und verbucht die Steuerlast und erstellt die Umsatzsteuervoranmeldung. Darüber hinaus hat er die Aufgabe, wann nötig, die Ämter zu informieren.

Beim Finanzbuchhalter liegt der Fokus auf dem externen Rechnungswesen. Das heißt, er übernimmt die Aufgaben der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung. Er bereitet die Bilanzen und Abschlüsse, wie Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse, vor und führt sie durch. Der Finanzbuchhalter ist auf den Finanzbereich spezialisiert. Deshalb arbeitet er auch eng mit dem Finanzmanagement des Unternehmens zusammen.

Die Begriffe des Controlling und des internen Rechnungswesens werden häufig synonym verwendet. In der Tat liefern beide Bereiche die Kennziffern, mithilfe derer sich betriebswirtschaftliche Vorgänge bewerten und vergleichen lassen. Es gibt jedoch einen Unterschied.

Das Rechnungswesen schaut eher auf die Zahlen und Daten, die in der Vergangenheit liegen. Beim Controlling wird der Blick vielmehr auch in die Zukunft gerichtet. Es beschäftigt sich mit der zukünftigen Planung und Steuerung der unternehmerischen Prozesse. Zudem laufen im Controlling alle Daten zusammen, die aus dem Rechnungswesen des Unternehmens stammen. Die Daten aus dem Controlling ergänzen wiederum die aus der Finanz- und die Betriebsbuchhaltung.

Hinlänglich bekannt ist das Berufsbild des Controllers. Dieser beschäftigt sich mit dem gesamten Prozess: von der Zielfestlegung über die Planung bis hin zur Steuerung der Finanz- und Leistungswirtschaft einer Firma. Aufgrund seiner verantwortungsvollen Aufgaben ist der Controller oftmals Teil der Unternehmensleitung. 

Auch im Controlling gibt es Spezialisierungen. Zum Beispiel das Unternehmenscontrolling, das gleichbedeutend ist mit dem Business Controlling. Hier behält der Controller insbesondere die Entwicklung der nationalen und der internationalen Märkte im Blick. Beim Finance Controlling geht es vor allem um die Kontrolle und Steuerung des Finanzbereichs einer Firma. Hier liegt der Fokus auf dem Ziel, für eine stetige Liquidität des Unternehmens zu sorgen.

Die Digitalisierung macht auch vor dem Rechnungswesen nicht halt. So sorgt bereits eine Reihe von Gesetzen dafür, dass sie im Prinzip unumgänglich ist:

Schon seit einigen Jahren sind bilanzierende Unternehmer dazu verpflichtet, ihre GuV und Bilanz auf elektronischem Wege zu übermitteln. Die Grundlage für die sogenannte E-Bilanz ist § 5b EStG. Auch die Firmen, die nicht bilanzieren, müssen ihre EÜR samt der Steuererklärung elektronisch beim Finanzamt abgeben. Diese Vorschrift ist in § 60 Abs. 4 EStDV geregelt. Betriebsprüfer haben seit geraumer Zeit laut § 146 AO und § 147 AO  das Recht, im Rahmen der Betriebsprüfung auf die digitalen Daten der Buchhaltung des geprüften Unternehmens zuzugreifen. 

Hinzu kommt, dass immer mehr Unternehmen digitale Dokumente nutzen und auch bevorzugen, seien es nun Angebote, Belege oder Rechnungen. Beispiel Rechnung: Grundsätzlich hat ein Unternehmen, das im B2B tätig ist, bislang noch die freie Wahl, in welchem Format es seine Rechnung erstellt. Doch seit Ende November 2020 akzeptieren die öffentliche Verwaltung und Behörden Rechnungen, deren Nettosumme über 1.000 Euro liegt, nur noch im digitalen Format XRechnung. Bei Aufträgen im öffentlichen Sektor, also für Ämter, den Bund, den Kreis, die Stadt oder die Gemeinde, geht es noch einen Schritt weiter: Hier müssen die Rechnungen heute zwingend elektronisch als E-Rechnungen ausgestellt und versendet werden. Dies gilt nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. 

Wer als Unternehmer all diese Regeln wirtschaftlich umsetzen will, der kommt an einer Umstellung nicht vorbei. Er muss seine Prozesse im Rechnungswesen und somit auch in der Buchführung konsequent digitalisieren. Hier kommt eine professionelle Rechnungswesen Software ins Spiel. Sie ermöglicht es selbst Anfängern, alle Schritte selbst ohne lange Einarbeitung in das Thema selbst zu erledigen.

Eine Rechnungswesen Software, die cloudbasiert als Software-as-a-Service (SaaS) angeboten wird, bietet dem Kunden viele Vorteile gegenüber einer herkömmlichen On-Premises-Lösung. Es ist nicht nötig, das Programm lokal auf einem Endgerät zu installieren. Das spart dem Unternehmen Kosten: Es braucht keine eigene Hardware. Er spart weiterhin Kosten für die Anschaffung und für die Wartung. Der Anbieter übernimmt das Hosting und kümmert sich darum, dass die Software immer auf dem neuesten Stand ist. Eine SaaS-Software lässt sich zudem schneller implementieren als Desktoplösungen und ist skalierbar, wächst also mit Ihrem Unternehmen mit.

Das Beste: Eine cloudbasierte Rechnungswesen Software können Sie völlig geräte- und ortsunabhängig nutzen. Sie wollen wissen, wie Ihre Liquidität gerade ist, Sie möchten eine Statistik auswerten oder den Jahresabschluss vorbereiten? Mit einer Lösung in der Cloud können Sie Ihre Unternehmenszahlen immer und überall prüfen – ganz egal, ob im Betrieb oder bei sich zu Hause auf dem Sofa.

Selbst wenn Sie einen Teilbereich, etwa die Buchhaltung, an einen externen Dienstleister auslagern möchten, profitieren Sie von einer Cloud-Software. Der Buchhalter oder auch Ihr Steuerberater muss nicht eigens zu Ihnen in die Firma kommen. Mithilfe eines Zugangs zu Ihrer Software kann er von seinem Büro aus arbeiten. Das erleichtert die Zusammenarbeit, spart Ihnen Kosten und Sie behalten weiterhin den Zugriff auf Ihre Daten.

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