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So gelingt Ihre ERP-Implementierung mit Sage ERP-Software

Mit der ERP-Implementierung schaffen Sie eine nahtlose Verbindung Ihrer zentralen Geschäftsprozesse, reduzieren komplexe Abläufe und erhalten sofortigen Zugriff auf entscheidungsrelevante Daten. Unsere flexiblen ERP-Lösungen lassen sich reibungslos integrieren und passen sich exakt Ihren aktuellen Bedürfnissen sowie zukünftigen Veränderungen an.

Was ist eine ERP-Implementierung?

Mit der Implementierung einer ERP-Software (Enterprise Resource Planning) planen, konfigurieren und implementieren Sie Ihre ERP-System unternehmensweit. Die ERP-Softwareimplementierung ist ein komplexes Projekt, das eine enge Zusammenarbeit aller Unternehmensbereiche voraussetzt.

Mit klar definierten Zielen und einem erfahrenen Partner wie Sage, der Ihre Branche versteht, schaffen Sie die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung. So lässt sich Ihre ERP-Lösung präzise auf Ihre betrieblichen Anforderungen zuschneiden und Ihre Prozesse nachhaltig verbessern.

Erfolgreiches Change Management ist der Schlüssel für eine reibungslose Einführung: Durch transparente Kommunikation, praxisorientierte Schulungen und einen stufenweisen Rollout stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten den Wandel aktiv mitgestalten. Umfassende Tests vor dem Produktivstart minimieren Risiken und ermöglichen Ihnen jederzeit volle Kontrolle über den Prozess. So gelingt Ihre ERP-Systemimplementierung reibungslos und nachhaltig – mit einer klaren Implementierungsstrategie und kontinuierlicher Unterstützung schaffen Sie einen nachhaltigen Mehrwert für Ihr Unternehmen.

Sie planen, ein ERP-System in Ihrem Unternehmen zu implementieren?

Wenn Sie eine ERP-Systemimplementierung planen, empfiehlt es sich zunächst, die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen in Ihrem Unternehmen zu analysieren. So schaffen Sie eine fundierte Basis, um die passende Lösung gezielt zu konfigurieren und gezielt auf bestehende Problemfelder zu reagieren.

Für die meisten Unternehmen ist die ERP-Softwareimplementierung die größte Herausforderung. Viele Unternehmen tun sich bei den ganz zentralen Fragen schwer, die da lauten: Soll ich mich für eine interne oder eine externe ERP-Lösung entscheiden? Eignet sich eine Echtzeit-Integration besser oder eine Batch-Integration? Oder empfiehlt sich eine Kombination aus beiden, und falls ja, wie balanciere ich das optimal? Es gilt, viele Gesichtspunkte zu beachten, ehe Sie eine neue Strategie umsetzen können.

Tatsächlich stellt die ERP-Systemimplementierung eine komplexe Aufgabe dar

Dies bestätigt auch eine unabhängige Studie, die Panorama Consulting Group in den vergangenen fünf Jahren durchgeführt hat. Demnach dauert die ERP-Implementierung rund 15,7 Monate. Trotz aller Mühe schlägt eine ERP-Systemimplementierung oftmals fehl. Der Grund liegt darin, dass die Manager die folgenden Aspekte nicht im Auge behalten:

  • das Ziel: die positiven Auswirkungen, die eine erfolgreiche ERP-Implementierung auf die alltäglichen Geschäftsprozesse hat
  • die Gesamtkosten einer ERP-Implementierung
  • die Dauer bis zum Abschluss einer ERP-Implementierung

Eric Kimberling ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Panorama Consulting Group. Der führende ERP-Systemexperte verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung, in denen er Kunden auf der ganzen Welt beraten hat. Kimberling ist davon überzeugt, dass es heute einfacher ist als je zuvor, erfolgreich eine ERP-Lösung im Unternehmen zu implementieren.

Sein Rat lautet: „Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine ERP-Implementierung keine Kleinigkeit ist. Nehmen Sie sich Zeit, um die Personen, die für das Veränderungsmanagement in Ihrem Unternehmen verantwortlich sind, ausreichend zu unterstützen.“ Er ergänzt: „Viele denken bei organisatorischen Veränderungen an die Schulung der Endnutzer. Aber bevor diese Schulung stattfinden kann, sind erst einige andere Dinge zu tun, damit das Ganze von Erfolg gekrönt wird.” 

Anbieter für ERP-Software im Vergleich: Sage ist regelmäßig Testsieger

Durch ERP-Implementierung Ihre Betriebsabläufe optimieren

Ineffiziente Abläufe und falsch zugeteilte Ressourcen bremsen Ihr Unternehmen aus und verringern Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mit der richtigen ERP-Implementierung erhalten Sie die Werkzeuge, um Abläufe zu straffen, Prozesse zu automatisieren und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. So können ERP-Implementierungsstrategien Ihr Unternehmen nachhaltig verändern:

Kosten im Griff behalten

Verschlanken Sie Ihre Prozesse, beseitigen Sie Ineffizienzen und senken Sie Ihre Gemeinkosten, um Ihre Profitabilität zu steigern.

Produktivität steigern

Automatisieren Sie wiederkehrende Aufgaben und liefern Sie Ihrem Team präzise Echtzeitdaten für schnellere und bessere Entscheidungen.

Kernfunktionen vereinen

Vernetzen Sie Finanzen, Lieferkette, HR und weitere zentrale Bereiche in einem einzigen, integrierten System für optimale Zusammenarbeit und Kommunikation.

Agilität stärken

Rüsten Sie Ihr Unternehmen flexibel für Marktveränderungen und skalieren Sie Ihre Abläufe ganz nach Bedarf.

Herausragende Kundenerlebnisse schaffen

Optimieren Sie Ihre Servicequalität und reduzieren Sie Ihre Reaktionszeiten, um das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen und langfristige Loyalität aufzubauen.

Legen Sie mit Ihrer ERP-Implementierung das Fundament für nachhaltigen Erfolg

ERP-Implementierung ist weit mehr als ein technisches Projekt – sie bedeutet eine strategische Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Mit Sage an Ihrer Seite profitieren Sie von modernen Technologien, darunter KI-gestützte Funktionen, praxisnaher Beratung und maßgeschneiderten Lösungen, die mit Ihrem Unternehmen mitwachsen. So schaffen wir gemeinsam ein stabiles Fundament für Ihren langfristigen Erfolg:

Individuelle Projektplanung

Gemeinsam mit unseren Beraterinnen und Beratern legen Sie die Ziele und den Umfang Ihrer ERP-Implementierung fest. Alle ERP-Implementierungsphasen werden präzise geplant und auf die strategische Ausrichtung Ihres Unternehmens abgestimmt.

Branchenexpertise

Profitieren Sie von unserem tiefen Branchenwissen, um genau die Funktionen und Arbeitsabläufe auszuwählen, die den größten Nutzen für Ihr Unternehmen bringen.

KI-gestützte Erkenntnisse

Nutzen Sie fortschrittliche Analyse- und Prognosetools für schnellere, fundierte Entscheidungen und sichern Sie sich Ihren Wettbewerbsvorteil.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Profitieren Sie von regelmäßigen Updates und Verbesserungen – inklusive KI-Optimierungen – damit Ihr ERP-System auch morgen noch mitwächst.

Skalierbares Systemdesign

Setzen Sie eine flexible ERP-Lösung um, die mit Ihrem Unternehmen wächst und sich nahtlos an neue Märkte, Produkte oder Anforderungen anpasst.

Umfassendes Support-Netzwerk

Greifen Sie auf fortlaufende Unterstützung zurück – von Schulungen über Fehlerbehebung bis hin zu Performance Optimierungen – und schöpfen Sie den maximalen Wert aus Ihrem System.

Zukunftssichere Technologie

Bleiben Sie in einer sich rasch wandelnden digitalen Welt wettbewerbsfähig – mit modernen Features wie Cloud-ERP für ein sicheres, skalierbares und innovatives System.

Entdecken Sie unsere ERP- und Geschäftsmanagement-Lösungen

Verbessern Sie Ihre Geschäftsprozesse mit skalierbaren und flexiblen Lösungen für ERP und Unternehmensmanagement. Unsere Systeme passen sich dynamisch Ihren Anforderungen an, unterstützen Sie bei fundierten Entscheidungen, steigern Ihre betriebliche Effizienz und tragen gezielt zu nachhaltigem Wachstum bei.

Sage Operations<span class="text-highlight-ai" style="white-space:nowrap";> mit KI</span>

Smarte Cloud-ERP für Handels- und Fertigungsunternehmen.

 

Mehr zu Sage Operations

 

  • Cloudbasierte ERP-Lösung für Handel & Fertigung
    steuert Lager, Einkauf, Verkauf & Produktion effizient
  • Offene API für maximale Flexibilität
    einfache Integration externer Systeme und Services
  • KI Insights, Echtzeitsteuerung & Reporting
    smarte Entscheidungen, volle Transparenz und effiziente Abläufe
  • Skalierbar & international einsetzbar
    bereit für Wachstum über Standorte, Sprachen und Märkte hinweg

Sage 100

ERP-Software für mittelständische und kleine Unternehmen mit spezifischen Anforderungen.

 

Mehr zu Sage 100

 

  • Umfangreiches Rechnungswesen
  • Materialwirtschaft und Verwaltung des Ein- und Verkaufs sowie des Lagers
  • Abdeckung Kundenmanagement (CRM), E-Commerce, Human Resources sowie Dokumentenmanagement (DMS)
  • Verschiedene Implementierungsoptionen (Desktopinstallation oder Cloud)

Sage X3

ERP-Software für wachsende und international tätige, mittelständische Unternehmen.

 

Mehr zu Sage X3

 

  • Vollständige Abdeckung aller relevanten Geschäftsbereiche (z. B. Rechnungswesen, Finanzbuchhaltung, Anlagenverwaltung und Einkauf)
  • Unterstützung diverser Währungen, Sprachen und Gesetzgebungen
  • Echtzeitdaten für umfassendes Reporting
  • Verfügbar über Hosting, On-Premise sowie in der Public Cloud

Jetzt kostenfreies Infopaket zur ERP Implementierung herunterladen

1. E-Book Praxisleitfaden ERP Auswahl

Dieser Leitfaden Zeigt Ihnen, wie Sie in 6 Schritten zu Ihrer passenden ERP Lösung gelangen.

2. E-Book Schritt für Schritt zur passenden ERP-Lösung

Erfahren Sie in unserem Praxisleitfaden, wie Sie Schritt für Schritt zur passenden ERP-Lösung gelangen – von der Auswahl bis zur Implementierung.

3. Produktbroschüren Sage 100, Sage X3 & Sage b7

Was können die Sage ERP Produkte für Sie tun? Erfahren Sie was Sage 100, Sage X3 und Sage b7 in Ihrem Unternehmen leisten können.

Wie Sie mögliche Hürden bei der ERP Implementierung erfolgreich nehmen

Wer ein ERP-System in seinem Unternehmen implementieren will, der steht oft vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen. Doch das sollte für Sie kein Grund sein, zu verzagen. Denn wer diese Hürden kennt, kann sie mit Bravour nehmen. Deshalb stellen wir Ihnen hier nicht nur die häufigsten vor, sondern sprechen Empfehlungen aus, was Sie tun können.

Definieren Sie ganz genau Ihre Anforderungen

Es ist wichtig, dass die Anforderungen an das ERP-System von Anfang an genau definiert und dokumentiert werden. Halten Sie sich immer die zentrale Frage vor Augen: Welche Ziele möchten Sie mit dem neuen ERP-Programm erreichen? Nur so können Sie sicherstellen, dass es alle benötigten Funktionen und Prozesse abbildet. Fehlen Anforderungen oder sind sie nur ungenau definiert, kann das zu Problemen während der Implementierung führen.

Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter mit ein

Die Mitarbeiter, die das ERP-System nutzen werden, sollten von Anfang an in das Projekt einbezogen werden. Ihr Feedback und ihre Beteiligung sind unverzichtbar. Denn sie akzeptieren am ehesten eine Lösung, die optimal an ihre Bedürfnisse angepasst ist.
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Schaffen Sie die Basis für eine perfekte Datenmigration

Die Migration der Daten aus dem alten in das neue ERP-System ist eine komplexe Aufgabe. Es ist wichtig, dass alle Daten lückenlos und absolut korrekt übertragen werden. Dem Datenmanagement sollten Sie deshalb schon im Vorfeld besondere Aufmerksamkeit widmen.

Sprechen Sie mit Ihrem ERP-Anbieter

Damit Ihr ERP-Anbieter Sie und Ihre Wünsche versteht, müssen Sie eine gemeinsame Sprache sprechen. Gerade Begriffe aus der IT können in verschiedenen Fachbereichen ganz unterschiedliche Bedeutungen haben. Ihr Ziel ist es, dass beide Partner ein eingespieltes Team werden. Dafür müssen Sie zwar etwas Zeit investieren, doch das zahlt sich jedoch auf lange Sicht aus. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie gemeinsam Punkt für Punkt die Anforderungen aus dem Lastenheft durchsprechen.

Holen Sie Ihre Mitarbeiter ab

Wenn Ihre Mitarbeiter nicht ausreichend auf dem ERP-System geschult werden, haben sie Schwierigkeiten, es effektiv zu nutzen. Mit den geeigneten Schulungsmaßnahmen holen Sie die Mitarbeiter ab. Sie sorgen dafür, dass es sie es nicht nur nutzen, sondern noch dazu gern nutzen.

Sorgen Sie für den nötigen Support

Probleme und Fragen können immer mal auftreten, während der Implementierung wie auch im Live-Betrieb. Dann ist es wichtig, dass Sie Zugang zu ausreichendem Support haben. Stellen Sie schon bei der Auswahl Ihres ERP-Anbieters sicher, dass er Ihnen die Unterstützung bietet, die Sie sich wünschen.

Behalten Sie die Kontrolle über die ERP Einführungskosten

Die Implementierung eines ERP-Systems kann langwieriger und teuer werden als gedacht. Das gilt insbesondere, wenn das Systemdesign aufwendig ist oder viele Funktionen und Bereiche abgebildet werden. Auch wenn unerwartet Probleme auftreten, laufen die Kosten schnell mal aus dem Ruder. Es ist deshalb ratsam, von Anfang an ein realistisches Budget festzulegen und Meilensteine festzulegen. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Kosten im Rahmen bleiben. So können Sie – falls nötig – beizeiten gegensteuern.

Mehr Antworten auf Fragen rund um die Implementierung eines ERP-Systems

Es gibt einige Anzeichen dafür, dass Ihr Unternehmen bereit für die Einführung eines ERP-Systems ist:

  • Sie haben das Gefühl, Ihre Geschäftsprozesse nicht richtig verfolgen zu können. Dann kann ein ERP-System Ihnen dabei helfen, die nötige Transparenz zu schaffen und Abläufe zu optimieren.
  • Sie nutzen zurzeit mehrere separate Softwarelösungen, um Ihre Prozesse abzubilden. Eine ERP versetzt Sie in die Lage, diese zu integrieren und dadurch effizienter zu werden.
  • Ihr Unternehmen schnell so wächst, dass Sie bei den Aufgaben der Verwaltung kaum mit dem Wachstum Schritt halten können. Mit einer ERP können Sie zahlreiche Prozesse automatisieren und so das Wachstum Ihrer Firma gezielt unterstützen.
  • Es fällt Ihnen schwer, Aufträge, Bestellungen oder Finanzdaten zeitnah zu erfassen und zu verfolgen. Eine ERP-Lösung hilft Ihnen dabei, diese Daten zu verwalten und analysieren. Es sorgt dafür, dass Ihre Daten stets konsistent und aktuell sind.
  • Es fällt Ihnen schwer, Entscheidungen zu treffen. Der Grund: Sie haben nicht ausreichend Einblick in Ihre Geschäftsprozesse oder es liegen Ihnen nicht die Informationen vor, die Sie benötigen. Ein ERP-System unterstützt Sie dabei, die relevanten Daten zusammenzutragen und zu analysieren. Dadurch erhalten Sie eine Datenbasis, auf der Sie valide Entscheidungen treffen können.
  • Sie können nicht schnell genug auf Anfragen reagieren oder auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Dank eines ERP-Systems können Sie Ihre Prozesse und die Kommunikation mit den Kunden verbessern und deren Zufriedenheit steigern.

Sie erkennen eines oder gar mehrere dieser Anzeichen in Ihrem Unternehmen wieder? Dann macht es Sinn, über die Einführung eines ERP-Systems nachzudenken. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie für ein solches Unterfangen einen langen Atem und einige Ressourcen benötigen. Zudem müssen Sie sorgfältig planen und strategisch vorgehen, wenn das Projekt von Erfolg gekrönt sein soll.


Die Einführung eines ERP-Systems ist ein komplexes Vorhaben, dem Eile nicht guttut. Denn je schneller eine ERP eingeführt wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Projekt scheitert. Gehen Sie besser Schritt für Schritt durch die ERP Implementierungsphasen und setzen Sie sich keine allzu ehrgeizigen Deadlines. Achten Sie vor allem darauf, dass die folgenden Punkte erfüllt sind:

  • Setzen Sie sich realistische Ziele hinsichtlich der Fristen und den zu erwartenden Kosten.
  • Alle Anwender, zumindest aber die Hauptanwender müssen umfassend geschult werden.
  • Die Mitarbeiter sollten die Funktionen des neuen Systems ausführlich getestet und verstanden haben.
  • Die Daten aus dem oder den bisherigen Systemen müssen lückenlos übernommen werden.

Die Dauer der ERP-Einführung hängt von den Rahmenbedingungen ab und die sind von Firma zu Firma recht unterschiedlich. Dazu zählen nicht nur die Größe und Komplexität Ihres Unternehmens, etwa die Anzahl Ihrer Standorte und Werke. Ebenfalls Einfluss auf die Projektlaufzeit haben die Zahl der Systeme und Prozesse, die zu integrieren sind. Wie groß der Zeitbedarf ist, das hängt auch von den Ressourcen ab, die Sie für die Implementierung bereitstellen können.

Gibt es bereits eine ERP-Lösung, dann müssen die bisherigen Abläufe und Arbeitsweisen neu überdacht und angepasst werden. Man kann davon ausgehen, dass die Implementierung zwischen einem und eineinhalb Jahren in Anspruch nimmt. Und das ganz unabhängig davon, ob das neue ein altes ERP-System ablöst oder die Lösung komplett neu eingeführt wird. Dies bestätigt die Studie der Panorama Consulting Group, wonach die ERP Einführung im Schnitt 15,7 Monate dauert.

Bei der ERP-Implementierung arbeiten die Mitarbeiter verschiedener Abteilungen des Unternehmens zusammen. Das sind etwa die Bereiche Finanzen, Produktion, Lagerlogistik und Vertrieb. Zudem involviert sind oftmals auch externe Dienstleister, allen voran der ERP-Anbieter. Dies erfordert, dass das Projekt sorgfältig geplant, organisiert und durchgeführt wird. Um ein solch komplexes Projekt erfolgreich umzusetzen, nutzen Unternehmen Projektmanagement-Modelle. Die bekanntesten stellen wir hier vor:

  • Das Waterfall-Modell: Beim sogenannten Wasserfallmodell wird der Einführungsprozess des ERP-Systems in klar definierte Phasen unterteilt. Diese werden nacheinander abgearbeitet. Dies bedeutet, dass jede Phase erst abgeschlossen sein muss, bevor mit der nächsten Phase begonnen werden kann.
  • Das V-Modell: Es ist eine besondere Form des Wasserfallmodells und besteht aus zwei Komponenten: dem vertikalen Teil, der V-Form, und dem horizontalen Teil. Das V stellt die Phasen des Projekts dar, die von oben nach unten durchlaufen werden. Das beginnt mit der Analyse und endet bei der Wartung und dem Support. Der horizontale Part stellt die Arbeiten dar, die parallel durchgeführt werden. Dazu zählen etwa die Dokumentation und die Qualitätssicherung.
  • Das Lean-Modell: Bei diesem Modell soll der Einführungsprozess des ERP-Systems so schlank wie möglich gestaltet werden. Es werden klassische Lean-Methoden eingesetzt. Das Ziel ist es, die Lead Time zu verkürzen, die Effizienz zu verbessern und unnötigen Aufwand zu vermeiden.
  • Das agile Modell: Bei diesem Modell geht es darum, bei der Einführung des ERP-Systems größtmögliche Agilität zu haben. Das Ziel ist es, schnell auf Veränderungen zu reagieren und Anpassungen vornehmen zu können. Dafür setzt man auf kurze Iterationen, regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen. Es gibt mehrere Unterarten des agilen Modells:
    Das Scrum-Modell: Bei ihm wird das Projekt in kleinen Schritten, sogenannten Sprints, umgesetzt. Das macht es besonders flexibel, wodurch plötzlich geänderte Anforderungen rasch umgesetzt werden können.
    Das Kanban-Modell: Mithilfe von Kanban kann das Team den Fortgang des Projekts, die Arbeitsflüsse und die Arbeitsleistung jederzeit überwachen. So lassen sich Kapazitäten besser steuern und schnell auf Veränderungen reagieren.
    Die Dynamische Systementwicklung (DSDM): Dieser Ansatz sorgt auch für Agilität. Mit ihr wird darauf abgezielt, die Geschwindigkeit als auch die Qualität der ERP-Einführung zu optimieren.
  • Das Projektmanagement-Framework PMBOK: Dieses Modell ist universell für alle Arten von Projekten einsetzbar. Deshalb nutzen es auch Unternehmen aller Branchen aus der ganzen Welt. Es umfasst die folgenden fünf Prozessgruppen: Initiation, Planning, Execution, Monitoring and Controlling sowie Closing.
  • Das Projektmanagement-Framework PRINCE2: Diese prozessbasierte Methode steht für ein effektives Projektmanagement, das weltweit eingesetzt wird. Es unterstützt Unternehmen weltweit bei der Planung, Steuerung und Überwachung großer und komplexer Projekte. Es ist skalierbar und lässt sich so gut adaptieren, sodass mit dieser Methode nahezu jedes Projekt gemanagt werden kann.

Bei der erfolgreichen Einführung einer ERP spielen die Mitarbeiter eine immens wichtige Rolle. Schließlich sind sie es, die das ERP-System in Zukunft tagtäglich nutzen werden. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr ERP-System die Anforderungen derer, die mit ihm arbeiten, bestmöglich erfüllt. Das können und sollten Sie als Arbeitgeber tun:

  • Schulungen anbieten: Je besser die Mitarbeiter im Umgang mit der ERP ausgebildet werden, um so effizienter können sie es nutzen. Auch die Trainingsmaßnahmen sollten auf die Mitarbeiter abgestimmt sein, denn so können sie das Gelernte am besten umsetzen.
  • Verantwortung abgeben: Jeder einzelne Ihrer Mitarbeiter kennt seinen eigenen Fachbereich am besten. Nutzen Sie deshalb deren wertvolle Einblicke und Ideen zu den einzelnen Geschäftsprozessen. Beziehen Sie sie von Anfang an in den Prozess der ERP-Implementierung ein, geben Sie Verantwortung ab und nehmen Sie Feedback an.
  • Begeisterung wecken: Akzeptieren die Mitarbeiter das ERP-System, dann sind sie bereit, es zu nutzen. Sind Sie davon jedoch begeistert, dann werden Sie es gern und effizient nutzen.

Oder, um es mit den Worten von Antoine de Saint-Exupéry zu sagen: „Wenn du ein Schiff bauen willst, beginne nicht damit, Holz zusammenzusuchen, Bretter zu schneiden und die Arbeit zu verteilen, sondern erwecke in den Herzen der Menschen die Sehnsucht nach dem grossen und schönen Meer.“

Ideal wäre es deshalb, wenn sich die Beteiligten in dieser Zeit nur um das Projekt kümmern könnten. Das ist jedoch wenig realistisch, da sie parallel all die Arbeiten erledigen müssen, die der Geschäftsalltag mit sich bringt. Sie müssen also die Arbeitszeit, die ihnen zur Verfügung steht, entsprechend aufteilen. Unterm Strich ist eine ERP Implementierung für die einen oder anderen Mitarbeiter mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Und das von Anfang an. So sind bereits einige an der Erstellung des Lastenhefts beteiligt. Oder sie arbeiten mit Experten des ERP-Anbieters in Teamarbeit an der Spezifikation.

In der Regel widmen die Mitarbeiter während der Einführungsphase einen größeren Teil ihrer Arbeitszeit diesem Vorgang. Schlussendlich müssen sie sich mit der neuen Software vertraut machen und ihre Prozesse entsprechend anpassen. Alle benötigen Schulungen, um die neue Software zu verstehen und effektiv nutzen zu können. Nehmen nur die Key-User daran teil, müssen sie das Erlernte aufbereiten. Sie wiederum geben ihr Wissen in Workshops an die Kollegen weiter. Je komplexer das System, desto aufwendiger gestaltet sich das Ganze für die Mitarbeiter.

Wer seine Mitarbeiter hier entlasten möchte, sollte ihnen genügend Zeit und Ressourcen zur Verfügung stellen. Nur so können sie sich auf die neue Software vorbereiten und ihre Arbeitsprozesse anpassen. Eine weitere Option ist es, ein Team zu bilden, das sich ausschließlich mit der ERP-Systemimplementierung beschäftigt. Auf diese Art und Weise können sich die anderen Mitarbeiter in ihrer Arbeitszeit weitestgehend auf ihre regulären Aufgaben konzentrieren.

Die Kosten für die Einführung eines ERP-Systems können stark variieren. Wie teuer eine Einführung wird, das hängt von den folgenden Faktoren ab:

  • Die Kosten für das ERP-System selbst: Deren Höhe wird davon beeinflusst, ob es sich um eine On-Premises- oder eine cloudbasierte ERP handelt. Einfluss nehmen hier auch die Größe und Komplexität des Unternehmens sowie die Anzahl der Nutzer. Die Höhe des Preises hängt nicht zuletzt davon ab, welche Funktionen und Modulen vom ERP-Systems gefordert werden.
  • Die Kosten für die Einrichtung der ERP: Vor allem die Migration von Daten und die Integration bestehender Systeme kann aufwendig sein. Die Dauer der Implementierung und nachträgliche Anpassungen der Software schlagen hier kostenmäßig zu Buche.
  • Die Kosten für die Schulungen: Alle Beteiligten müssen das ERP-System gut verstehen und es zu nutzen wissen. Je umfangreicher das Training ist, desto höher werden die Kosten sein.
  • Die Kosten für die Wartung und den Support: Auch hier gilt: Je mehr Wartung und Support in Anspruch genommen werden, umso höher sind die Kosten.

    Es ist schwierig, die Kosten, die für die ERP-Einführung entstehen, pauschal zu beziffern. Dafür gibt es zu viele Einflussfaktoren. Wer die Kosten präzise einschätzen möchte, der kommt deshalb um eine genaue Analyse nicht herum.