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7 Schritte für Gründer und Jungunternehmer: zum Einmaleins der Buchhaltung – Artikel 5/5

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Männer im Café

Für Kleinunternehmer, wie Sie, ist es existentiell, dass Sie sich stets um Ihre Unternehmensfinanzen kümmern. Denn nur, wenn Sie Ihre Finanzen – das Lebenselixier Ihres Unternehmens – im Griff haben, können Sie Ihre Firma am Leben erhalten. Anfangs ist dieses Vorhaben allerdings für viele Gründer und Jungunternehmer gar nicht so leicht, da vieles fast gleichzeitig zu erledigen ist.

Um Sie in den ersten Prozessen dabei zu unterstützen, haben wir für Sie diese umfassende Artikelserie mit 5 Artikeln erstellt. Zu jedem der sieben Schritte in der Graphik gibt es nun komprimiert Informationen für Sie hier auf dem Sage Advice Blog.

Sieben Schritte zum Einmaleins der Buchhaltung

Im fünften Artikel geht es nun um den letzten, den 7. Schritt, und um das Thema Wachstumsstrategien.

7. Wachstumsstrategien für Gründer und Jungunternehmer

Sie haben nun den Überblick über Ihren Cashflow, Ihre Finanzen und Ihre Steuern. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie Ihr Geschäft mit bestehenden Kunden ausbauen können.

Kundenfeedback einholen

Menschen, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen erworben haben, können meistens am besten beurteilen, was sich verkauft und warum. Auf dieser Basis können Sie Ihre effektivste Verkaufsstrategie erarbeiten. Wenn Sie herausfinden, was Ihre Kunden benötigen und wann, können Sie den Bedarf vorhersagen. Fassen Sie bei jedem Verkauf mit einem Anruf nach oder senden Sie einen Fragebogen.

Vergessen Sie nicht die sozialen Medien – die Meinungsplattformen. Sie bieten eine kosteneffiziente Möglichkeit, Kundenmeinungen zu sammeln, und sind somit eine Goldgrube:

  • Holen Sie auf Twitter und Facebook die Meinung Ihrer Follower zu neuen Produkten oder Dienstleistungen ein.
  • Schauen Sie sich die Profile Ihrer Mitbewerber in den sozialen Medien an.
  • Initiieren Sie eine Diskussion in Foren.

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  • Mehr Umsatz und Cashflow generieren
  • Alles im Blick behalten und Störfaktoren beseitigen
  • Unterstützung in Anspruch nehmen wie Förderprogramme
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Nutzen Sie Cross- und Upselling-Möglichkeiten

Kontaktieren Sie Ihre bestehenden Kunden, um ihnen entweder weitere Produkte aus Ihrem Angebot oder ein hochwertigeres Produkt zu verkaufen. Falls Sie Ihre Produkte online verkaufen, nutzen Sie Ihre Website und Marketingkampagnen per E-Mail, um den Kunden basierend auf ihrem Kaufverhalten, weitere Produkte zu empfehlen.

Senden Sie E-Mail-Benachrichtigungen

Eine weitere Möglichkeit der Umsatzsteigerung besteht darin, die Kunden in Ihrer Datenbank über E-Mail oder Newsletter zu informieren, wenn neue, verbesserte oder ähnliche Produkte oder Dienstleistungen verfügbar sind. E-Mail Newsletter gelten immer noch als eines der stärksten Kundenbindungsinstrumente, wenn sie im richtigen Maße eingesetzt werden. Nutzen Sie in jedem Fall die persönliche Ansprache zu Ihren Kunden, z.B. mit individuellen E-Mail-Templates in modernen Softwarelösungen wie beispielsweise in Sage 50.

Gehen Sie auf Ihre lukrativsten Kunden ein

Bringen Sie in Erfahrung, was Ihre lukrativsten Kunden wirklich von Ihnen wollen. Kurbeln Sie mit Rabatten oder Sonderangeboten die Zahl der Bestellungen an, um mehr Produkte zu verkaufen. Eine ABC-Analyse schafft Klarheit, welche Kunden Sie für den maximalen Effekt ansprechen sollten. Oft stellt sich heraus, dass Sie mit 20 Prozent Ihrer Kunden 80 Prozent des Umsatzes erwirtschaften. Deshalb ist es sehr nützlich, wenn Ihre Buchhaltungssoftware über zahlreiche Reporting- und Daten-Exportmöglichkeiten verfügt. Diese helfen Ihnen, Ihr Geschäft fokussiert und effektiv zum langfristigen Erfolg zu führen.

Sorgen Sie für Kundenempfehlungen

Nutzen Sie Ihre bestehenden Kunden, um neue Kunden zu gewinnen. Das ist eine sehr zuverlässige Möglichkeit, das Geschäft auszubauen, vor allem, wenn Sie den werbenden Kunden Sonderrabatte gewähren.

Denken Sie daran, dass niemand mit Verkaufsgesprächen belästigt werden will, insbesondere dann nicht, wenn das Produkt oder die Dienstleistung nicht zu den Bedürfnissen passt. Daher brauchen Sie sehr gezielte Marketing- und Vertriebskampagnen. Andernfalls könnten Ihre Kunden das in Sie gesetzte Vertrauen verlieren, was die Geschäftsbeziehung gefährdet. Ihr Ziel ist es, solide und langfristige Partnerschaften aufzubauen und nicht einmaligen Gewinnen hinterherzujagen.

Gewinnsteigerung

Abschließend möchten wir Ihnen nachfolgend noch praxiserprobte Tipps an die Hand geben, mit denen Sie Ihren Gewinn steigern können:

  • Verhandeln Sie mit Ihren Lieferanten. Scheuen Sie sich nicht, um einen Rabatt zu bitten, mit dem Sie den Gewinn steigern können. Übertreiben Sie es aber nicht, da sich dies andernfalls negativ auf Ihre Beziehung auswirken kann. Die Vereinbarung günstigerer Lieferzeiträume – außerhalb der Spitzenzeiten zum Beispiel – ist häufig eine gute Möglichkeit, die Kosten zu senken.
  • Behalten Sie Ihren Cashflow-Kreislauf mit mittels aktueller Verkaufsreports im Blick. Damit können Sie hohe Gewinnspannen erzielen und Probleme frühzeitig erkennen. Wenn die Rohstoffpreise steigen, könnte das beispielsweise dazu führen, dass Sie Ihre Preise anheben müssen. Oder Sie könnten eine Sonderaktion in ruhigeren Monaten durchführen.
  • Sprechen Sie mit Kunden und Lieferanten, um sich über die neuesten Innovationen und Trends zu informieren und zu erfahren, was „angesagt“ ist. Achten Sie auf neue Ideen und darauf, was sich in Ihrem Bereich gut verkauft. Gegebenenfalls können Sie auf diesen Zug aufspringen.
  • Bieten Sie Produkte und Dienstleistungen, wenn möglich, im Abo an. Auch wenn Sie dafür Rabatte einräumen müssen, lohnt sich dieses Vorgehen in der Regel wegen der Cashflow-Vorteile. Wenn Sie zum Beispiel ein Trainingsunternehmen sind, das sich an Firmenkunden richtet, bieten Sie eine Mischung aus Training und Beratung an. Gestalten Sie Ihr Angebot so, dass die Kunden nicht einfach nur eine einmalige Trainingseinheit erhalten, sondern für eine regelmäßige Monatsgebühr Ihre Dienstleistungen z.B. über einen Zeitraum von sechs Monaten nutzen können.
  • Ermuntern Sie die Kunden, jeden Monat Ihre Leistungen in Anspruch zu nehmen. Versenden Sie zu diesem Zweck entweder eine E-Mail-Benachrichtigung oder einen Newsletter, in dem Sie die neuesten Angebote beschreiben. Besser noch ist es, wenn Ihre Kundenansprache auf deren Geschmack und Kaufvorlieben abgestimmt ist. Denn bestehende Kunden zu halten ist einfacher und billiger, als neue Kunden zu gewinnen.

Artikelserie für Gründer und Jungunternehmer

Für Gründer, die eine Firma ins Leben rufen möchten, und Jungunternehmer haben wir extra eine Artikelserie erstellt, um Sie, bei der Gründung wie auch beim Ausbau Ihres Kleinunternehmens zu unterstützen.

Die Serie besteht aus folgenden 5 Artikeln:

Artikel 1
Schritt 1: Unternehmensform auswählen und Unternehmen eintragen lassen

Artikel 2
Schritt 2: Geschäftskonto eröffnen
Schritt 3: Cashflow managen

Artikel 3
Schritt 4: Überfällige Zahlungen im Blick behalten
Schritt 5: Einnahmen und Ausgaben – was im Blick zu behalten ist und wie

Artikel 4
Schritt 6: Unternehmenssteuern managen

Artikel 5
Schritt 7: Wachstumsstrategien

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