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Generationen auf dem Arbeitsmarkt: So ticken Ihre Mitarbeiter.

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Generationen auf dem Arbeitsmarkt: So ticken Ihre Mitarbeiter.

Babyboomer, Generation X, Y und Z: Bei diesem Generationen-Wirrwarr kann man leicht den Überblick verlieren. Ganze vier Generationen tummeln sich aktuell auf dem Arbeitsmarkt – und jede hat ihre eignen Charakteristika und Bedürfnisse. Was die einzelnen Generationen ausmacht und wie Manager den Balanceakt eines effektiven Generationenmanagements erfolgreich meistern, zeigt unsere Infografik.

Was das Geburtsjahr über Ihre Mitarbeiter verrät

Natürlich steht außer Frage, dass Menschen sich nicht strikt nach Geburtsjahrgängen in eine Schublade schieben lassen. Jedes Individuum entwickelt sich eigenständig und bildet dabei individuelle Ziele aus. Dennoch unterliegt jede Altersgruppe einem bestimmten gesellschaftlichen Wandel, in dem sich Wertvorstellungen immer wieder ändern und diese „Rahmenbedingungen“ unweigerlich die in der jeweiligen Zeit heranwachsende Generation beeinflussen. Beispielsweise können prägende Erlebnisse in der Kindheit und Jugend, wie Nachkriegszeit oder die Entstehung des Internets, Einfluss auf eine ganze Generation haben und deren Lebenseinstellung und Handeln nachhaltig bestimmen. Daher liefert eine Einteilung in Generationen gute Erkenntnisse, um die Hauptmerkmale jeder Gruppe zu benennen und entsprechend individualisiert in Mitarbeiterführung und -motivation agieren zu können.

Jung und kreativ vs. alt und erfahren

Zu den Vorurteilen, mit denen die jüngere Generation der seit 1981 Geborenen zu kämpfen hat, gehört, dass viele sie für egoistisch und verwöhnt halten. Prägende Erfahrungen wie Globalisierung, Internetboom und Scheidungswellen führen jedoch dazu, dass gerade diese Generation im Beruf äußerst flexibel, kreativ und selbstständig ist.

Die ältere Generation der Babyboomer dagegen muss immer wieder beweisen, dass sie nicht starr und unflexibel ist. Jüngere Generationen werfen ihr oft vor, nur nach Führungsanweisungen zu handeln, ohne eigene Ideen einzubringen. Dies liegt vor allem daran, dass Babyboomer strenger erzogen wurden und einen Großteil ihres Arbeitslebens mit hierarchischeren Strukturen konfrontiert waren. Gleichzeitig verfügen sie über langjährige Berufserfahrung und Know-how, von denen die junge Generation profitieren kann.

Jung & Alt – nutzen Sie die Mischung für Ihren Unternehmenserfolg

Wesentlich für den Erfolg von Generationenmanagement ist die Akzeptanz jeder Generation seitens der Führungskräfte. Machen Sie sich die unterschiedlichen Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter, insbesondere in Bezug auf Work-Life-Balance, bewusst, denn bereits zweidrittel der aktuellen Arbeitnehmer schätzt Flexibilität und Modernität am Arbeitsplatz. Bieten Sie also Babyboomern die Möglichkeit der Altersteilzeit und flexible Arbeitszeitmodelle an, um Freiräume für beispielsweise die Pflege der Eltern oder die Betreuung der Enkelkinder zu schaffen. Generation X legt Wert auf flexible Angebote zum Wiedereinstieg nach der Elternzeit, familienfreundliche Teilzeitmodelle und betriebliche Kinderbetreuung. Auch für Generation Y und Z sind mobile Arbeitsmodelle wichtig. Ihr sollten Sie viel Freiraum lassen. Das klassische 9-to-5-Modell möchten diese Arbeitsgenerationen nicht leben – stattdessen fordern Sie maximale Flexibilität. Ein Trend, der vor allem mit Eintritt der nachfolgenden Generationen in den Arbeitsmarkt eine immer größere Relevanz erhalten wird.

Neue Arbeitsformen – wichtiger Hebel auch im Recruiting

Flexible Arbeitsmodelle und das bewusste Verfolgen einer Work-Life-Balance sind auch Schlüsselfaktoren, die Ihr Unternehmen für das Recruiting neuer Mitarbeiter nutzen kann. Denn Ihre Attraktivität als Arbeitgeber wird durch diese Anpassung an die Generationen insbesondere für junge Talente gesteigert. Nur wenn Sie generationenspezifisch auf die Anliegen Ihrer Mitarbeiter eingehen, kann jede Generation ihre individuellen Stärken zum Erfolg des Unternehmens einbringen.

Fazit:

Die Berücksichtigung Generationen-spezifischer Merkmale und Wertvorstellungen ist für die Mitarbeiterführung unerlässlich. Es liefert Anhaltspunkte dafür, durch welche Anreize sich Mitarbeiter motivieren und dadurch auch Höchstleistungen erbringen können. Wichtig ist, dass durch das zunehmende Verdrängen der Babyboomer durch die nachwachsenden Generationen der Ruf nach Flexibilität und Ausgleich mit dem privaten Leben immer stärker wird. Wenn Sie diese Aspekte der Work-Life-Balance in Ihrem Unternehmen etablieren und in die Mitarbeiterführung integrieren, haben Sie eine gute Ausgangsbasis, Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen.

Vielfalt im Unternehmen – wie gelingt es Ihnen die unterschiedlichen Wünsche, Ziele, Erfahrung und neue Ideen Ihrer Mitarbeiter gut unter einen Hut zu bringen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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Die unterschiedlichen Generationen auf dem Arbeitsmarkt mit Ihren Anforderungen, Wünschen und Wertvorstellungen.

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